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Wunde gelegt nd das üihelge einiget dieſebe
das Fontanell hieren dadurh mwenden.
n hervor gull⸗ welcher ſic dſet.
don Harz und ant, Myrrhe,
jeßender ver⸗ Ohlen, aber t/ häͤlt ſich r feſt, mehr derden durch ſchen Ohlen Peru⸗Val⸗
den Schafen befindlich iſt, in Mahl nicht ige Zeit, der
chaf von dem rd; es treten Klyſtiere gi⸗
don weizenen aumöhl; bey
Zuflucht zu
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Klyſtieren von purem Seifenwaſſer mit etwas Ohl nehmen. Die ſtärkenden werden aber aus Decocten von bittern Kräutern, z. B. Kamillen, Wermuth, Rauten ec. gemacht; erſtere werden in Fällen angewendet, wo es die Umſtände erfordern, den Schafen Offnung zu verſchaffen; letztere die Eingeweide zu ſtaͤrken, ja auch um das ſtarke Abweichen zu ſtillen.*)
1) Abführende Klyſtiere: Man nehme Seidel er⸗ wärmtes Waſſer, 1 Loth Glauberſalz und 1 Loth Leinöhl, oder 1 Seidel erwärmtes Waſſer, 1 Loth Aloe und 1 Loth Seife.
2) Auflöſende Klyſtiere: 1 Seidel erwärmtes Waſſer, 2 Loth Weinſtein oder Kochſalz(oder 1 Loth Salpeter), 1 Loth Leinöhl.
3) Kühlende, erweichende, einwickelnde und ſcharfe Stoffe einhüllende Klyſtiere: 1 Seidel er⸗ wärmtes Waſſer, 2 Loth ungeſalzene Butter und etwas Weizen⸗ mehl; oder 2 Seidel Waſſer,* Seidel Kuhmilch, 1 Loth ungeſal⸗ zene Butter; oder 2 Loth Käſepappeln, 2 Loth Eibiſchkraut, in ¹ Seidel Waſſer gekocht, durchgeſeihet, und 1 Loth Leinöhl und etwas Weizenmehl hinzugeſetzt.
4) Krampfſtillende Klyſtiere, z. B. beym Verhalten des Urins, bey Koliken, Maulſperre, Blutharnen und Blähun— gen: 1 Seidel erwärmtes Waſſer mit etwas Weizenmehl, 1 Quent⸗
*) Die Klyſtiere gibt man aber nicht allein in vorbeſagten Fällen ſondern auch in allen Krankheiten, wo man von den obern Thei⸗ len eine Ableitung bewirken will, z. B. bey Gehirnentzündung, Hals⸗und Bruſtentzündung, Schlagfluß, Maulſperre, bey Blä⸗ hungen, bey verlorner Freßluſt ꝛc. Da ich in der Einleitung die wichtigen Gründe aus einander ſetzte, warum von flüſſigen Medica⸗ menten und Klyſtieren bey wiederkäuenden Thieren eine vorzüg⸗ liche Wirkung zu erwarten iſt, ſo will ich wegen der Wichtigkeit dieſer Sache, wovon ich mich aus langjährigen Erfahrungen über⸗ zeugt habe, hier mehrere bewährte Klyſtiermittel für die meiſten Krankheiten der Schafe anführen.


