4 Erbſe hineinlegen kann, und ſodann die Wunde mit einem Pich⸗ pflaſter belegt wird.
Alle 24 Stunden muß eine friſche Erbſe in die Wunde gelegt werden. Iſt die Eiterung gehörig bewerkſtelliget, und das Übel ge⸗ hoben, ſo nimmt man die Erbſe aus der Wunde, reiniget dieſelbe gehörig, und läßt ſie verheilen. Weit einfacher als das Fontanell iſt das Eiterband allerdings; man erreichet bey Thieren dadurch ſeinen Zweck eben ſo ſicher, und kann es leichter anwenden.
9. Gummi iſt ein aus ſehr vielen Gewächſen hervor quel⸗ lender verdickter Pflanzenſaft von gelblicher Farbe, welcher ſich aber nicht in Branntwein, ſondern in Waſſer auflöſet.
10. Gummiharze iind eine Miſchung von Harz und Gummi. Dergleichen ſind: Gummigutt, ſtinkender Aſant, Myrrhe, Aloe.
11. Das Harz iſt ein aus einer Pflanze fließender ver⸗ härteter Saft, der ſich in ſtarkem Branntwein und in Ohlen, aber nicht im Waſſer, auflöſen läßt. In Büchſen verwahrt, hält ſich dasſelbe Jahre lang. Die Harze ſind mehr oder minder feſt, mehr oder weniger gefärbt, ſchmelzen in der Wärme, und werden durch Reiben, z. B. an Glas und Tuch, elektriſch. Mit ätheriſchen Ohlen verbunden, bilden ſie die natuͤrlichen Balſame, z. B. Peru⸗Bal⸗ ſam, Mekka⸗Balſam, Terpenthin ꝛc.
12. Klyſtiere ſind Flüſſigkeiten, welche den Schafen mittels einer Spritze oder Blaſe, woran eine Röhre bejindlich iſt, durch den After beygebracht werden. Man gebe auf ein Mahl nicht zu viel, aber öfter, damit ſie das kranke Thier einige Zeit, der ſicherern Wirkung wegen, im Leibe behalten kann.
Es ereignet ſich häufig der Fall, daß ein Schaf von dem augenblicklichen Tode durch ein Klyſtier gerettet wird; es treten öftere Fäͤlle ein, wo ihnen erweichende oder ſtärkende Klyſtiere ge⸗ geben werden müſſen.
Die erweichenden beſtehen aus einem Decoct von weizenen Kleyen, etwas Salz mit einem kleinen Löffel voll Baumöhl; bey hartnäckigen Verſtopfungen muß man zuweilen ſeine Zuflucht zu
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