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tern Kräutern, z. B. Kamillen, Wermuth, ECyergelb
ꝛc. gemacht. Erſtere werden in Fällen angewendet, um
dem Schaf Offnung zu verſchaffen, letztere die Einge⸗
weide zu ſtärken, ja oft das ſtarke Abweichen zu ſtillen. §. 639.
Von Haarſeilen oder Fontanellen.
Beyde bewirken künſtliche Geſchwüre und werden bey ſolchen Gelegenheiten applizirt, wenn man eine Krank⸗ heit von einem Orte ableiten, und an den Ort ziehen will, wo dieſe angewendet werden, ſo wendet man z. B. bey Augenkrankheiten, ein Haarſeil im Ohr an, ver⸗ urſacht dadurch Geſchwüre, wodurch dem Auge Erleich⸗ terung durch die Ableitung der ſcharfen Säfte verſchafft wird.—
Das Haarſeil beſteht in einem von Leder, Roß⸗ haaren oder Wolle gemachten Seile, welches zwiſchen der Haut und dem Fleiſche des Thieres durchgezogen wird, und Eiterung erregt. Dieſes Haarſeil bewegt man täglich hin und her, damit die Eiterung ver⸗ mehrt wird.
Die Fontanelle bewirket den nähmlichen Effect, und wird durch einen Einſchnitt in die Haut, worin ei⸗ ne Erbſe gelegt und die Wunde mit einem Bickpflaſter belegt wird, bewerkſtelliget. Iſt die Eiterung gehörig bewerkſtelliget; ſo nimmt man die Erbſe aus der Wun⸗ de, reiniget dieſelbe gehörig aus, und läßt ſie verheilen.


