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Das Ganze der Schafzucht in Hinsicht auf unser deutsches Klima, und der angrenzenden Länder, insbesondere von der Pflege, Wartung und den Eigenschaften der Merinos und ihrer Wolle : ein vollständiges, alles umfassendes praktisches Handbuch für Guts- und Schäferey-Besitzer, Beamte, und Schäfer / von Bernhard Petri
Entstehung
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479 dieſelben an den im Heue befindlichen Diſteln oder ſon⸗ ſtigen harten ſpitzigen Körpern ſtechen, wozu ſich oft eine Schärfe des Bluts wirft. Dieſer Ausſchlag iſt nicht mit dem ſchon beſchriebenen Zungenkreps zu vermengen, und wird durch das Einſchmieren von etwas ungeſalze⸗ ner Butter, Schmalz, Milchrahm oder einer Salbe von gereinigtem Salpeter und Leinöhl, bald gehoben. §. 635. Vom Aufſchwellen des Kopfes.

Wenn die Schafe auf die Haiden⸗Stoppeln zur Weide getrieben werden, ſo ſchwillt ihnen Kopf und Ohren an, dieſes vergeht in einigen Tagen wieder, wenn man ſie nicht wiederhohlt auf ſolche Weide treibt. Eine ähnliche Wirkung äußert ſich gewöhnlich bey den Schafen im Frühjahr, ſobald ſie auf die Weide kom⸗ men, wenn ſie im Winter einige Zeit mit Heidenſtroh gefüttert worden ſind. Die Geſchwulſt an Kopf und Oh⸗ ren legt ſich auch hier nach einigen Tägen, ohne nach⸗ theilige Folgen zu hinterlaſſen.

§. 636. Von den Eiterſäcken.

Erzeugt ſich bey irgend einem Schaf ein Geſchwür⸗ ſo ſchmiert man ſolches mit erwärmten Leinöhl ein, läßt ſolches zeitigen, öffnet es mit einem ſcharfen Biſturie, waſcht die Wunde mit warmen Wein oder Salzwaſſer

gehörig aus, und ſchützet ſie mit einer Salbe von Ter⸗

pentin, Eygelb und Branntwein.