474 §. 626.
Vom Zungenkreps, Teigmehl.
Dieſe Krankheit iſt epizootiſch, jedoch hat man keine Anſteckung zu befürchten, obgleich mehrere Läm⸗ mer zugleich damit befallen werden.
Der Zungenkreps der Lämmer zeigt ſich an der Zunge und um die Lippen herum durch einen blatter⸗ ähnlichen Ausſchlag, der den ganzen inwendigen Theil des Mauls und der Lippen bedeckt, und ſie ſehr quält. Wird dieſes vernachläſſiget, ſo entſtehen um ſich freſ⸗ ſende Geſchwüre mit einem weißen Rande.
Die Lämmer ſaufen bey ſo bewandten Umſtänden nicht, und würden vor Hunger ſterben müſſen, wenn man ihnen nicht von der Muttermilch einmelkte. Die Reinigung des Maules mit einer ſtarken Salzlacke, und eine Salbe aus Schießpulver und Leinöhl öfters ge⸗ braucht, ſind hinreichend dieſes übel zu heben.
§. 627. Vom Kropf.
Feuchte niedrige Weiden, die zugleich mosartig ſind, vrrurſachen den Schafen Kröpfe, Leberegeln, die Waſſerſucht und andere Übel. Solche Schafe werfen kranke Lämmer, die durch die geringſte fehlerhafte Be⸗ handlung, die Krankheit der Altern bekommen.
Abkochung von bittern Kräutern, als Wermuth, Enzian, Kalmus, Roßkaſtanien, Wachholderbeeren, pflegt man, nebſt trockenen Weiden den Schafen zu geben, und derley Kräuter nebſt Knoblauch mit Salz zu füttern. Der Kopf legt ſich in der Größe eines Hün⸗
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