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bedarf nun weiter nichts mehr, als dasſelbe noch eine
Zeit lang mit dem Gehen ſo viel wie möglich zu ſchonen. . 625.
Das Lahmen der Lämmer rührt oft von einem ſtarken Zugwind oder Erkältung her, wenn ſie aus der Wärme des Stalles auf einmahl im Freyen, in die Kälte kommen, und wird durch das Einreiben von ſtarkem Lagerbranntwein, worin etwas Seife aufgelöst und erwärmt worden iſt, leicht gehoben.
§. 624.
Die Steifheit, welche von Verkältung her⸗ rührt, wird durch Warmhalten, Vermeidung der Zug⸗ luft und Einreiben mit Branntwein und Seife, oder Kampfer beſeitigt. Auch warm eingeriebenes Leinöhl, bringt dieſe Wirkung hervor.
Aber es gibt noch eine andere Art Steifheit, die mir bisher noch unbekannt war, und die ich verfloſſenen Sommer an drey Schafen zu beobachten Gelegenheit hatte. Das Daſeyn dieſer Krankheit bemerkt man zuerſt an dem ſteifen Gange des Thiers, wobey es aber noch auf der Weide mitgeht und mit dem beſten Appetit frißt. In dieſem Zuſtande geben ſie bey einem Aderlaß ſchon kein Blut mehr von ſich. Den Tag darauf iſt es ſchon ſo ſteif, das es kein Kniegelenk mehr bewegen kann, jedoch frißt und ſauft es zuweilen noch mit Appetit. Wenn man das kranke Thier an den Futterbahren hinſtellt, ſo fällt es um, und ſtreckt die Beine unbeweglich von ſich. Dieſe erlangen eine ſolche Steifheit, daß ſie eher bre⸗ chen würden, ehe es möglich wäre, ſie im minde⸗


