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4790. die Wunde einſpritzen. Nach der Heilung müſſen ſolche Thiere eine Zeitlang vor allem gehütet werden, was nur auf ihre Füße beleidigend einzuwirken vermag. Die meiſten dieſer Krankheiten rühren von Unreinigkeit der Ställe her, und es kann daher durch fleißiges Ein⸗ ſtreuen nicht nur meiſtens dieſen, ſondern noch vielen andern Krankheiten, vorgebeugt werden. §. 622. Beinbrüche.
Es iſt nichts ſeltenes, daß die Schafe durch Sprün⸗ ge, oder andere Urſachen ein Bein brechen. Dieſes rich⸗ tet der Schäfer unverzüglich ſorgfältig ein, und bewirkt durch die angebrachten Schienen, daß es nicht wieder ausbrechen kann.
Dann bedient man ſich eines mit Eſſig angemach⸗ ten Lehms, beſſer aber Kampfer in Branntwein auf⸗ gelöst, den Fuß damit anzuſtreichen, die Geſchwulſt des Fußes zu verhüten und die Hitze in den beſchädigten Theilen zu mindern.
Dieſes wiederhohlt man täglich, ſo lange als nö— thig iſt, aber immer mit größter Vorſicht, damit der kranke Fuß nicht darunter leide, und man wird durch den allmähligen Gebrauch, den das Thier von ſeinem Fuße wieder nach und nach macht, ſich von dem guten Fortgang der Cur unterrichten können. In einem Mo⸗ nath, oder 5 Wochen, wenn das Thier den Fuß wie⸗ der gut gebrauchen kann, wird der Verband ſammt
Schienen herabgenommen und die Cur iſt vollendet. Es
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