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469 §. 621. Von den Hufgeſchwüren.
Manchmahl ſchwürt der Huf ganz ab, und der Fuß iſt dann mit einem Geſchwür behaftet, welches die Ferſe und die fleiſchigten Theile der Klaue umgibt.
Man öffne dieſe und waſche die Geſchwüre mit obigem Kupfer⸗Vitriolwaſſer fleißig aus. Hat das Ge⸗ ſchwür ſeinen Sitz unter dem Horn der Klaue; ſo löst man an dem Orte, wo es befindlich iſt, das Horn ſplit⸗ terweiße mit einem ſcharfen Federmeſſer ab, und ma⸗ chet eine Offnung in den Huf, um dem Eiter Abfluß zu verſchaffen. Iſt dieſes geſchehen, ſo reinigt man den Huf mit Salzwaſſer recht tüchtig aus, und ſtrenet ein Pulver von blauem Vitriol darüber hin. Greift das Üübel aus was immer für einer Urſache weiter um ſich, ſo muß man von neuem dieſe Operation machen, ja oft iſt es nothwendig, einen Theil oder gar den ganzen Huf, wegzunehmen, indem alle brandigen Theile aus⸗ geſchnitten, ja zuweilen der Knochen rein geſchabt oder gebrennt werden muß.
Iſt der Knochen nicht angegriffen; ſo muß ein Verband von gleichen Theilen Terpentin und Eigelb mit etwas Branntwein und Kampfer täglich bis zur Hei⸗ lung eingeſchlagen werden.
So lange noch Eiter ausſchwitzt, iſt die Heilung nicht vollſtändig und es zeigt dieß gewöhnlich Knochen⸗ fraß an. Um das dann durchaus nöthige Ausſplittern der Knochen zu bewirken, muß man Aloe⸗Tinctur in


