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öhl fleißig eingerieben, und bey hartnäckigen Übeln ein
Haarſeil angewendet. §. 619.
Der Haarwurm. Dieß iſt eine ſehr gemeine Krankheit in hieſiger Gegend, welche ihr Entſtehen von einem Wurme hat, der ſich zwiſchen der Spalte der Klaue an ihrer Wurzel einfrißt; der Fuß ſchwillt da⸗ durch an, und das Thier hinkt ſo ſtark, daß es endlich nicht auftreten kann. Dieſes Übel wird dadurch geheilet, daß man den kranken Fuß bey den beyden Klauen faßt, und dieſe an einander reibt, wodurch der Wurm aus ſeinem Aufenthaltsort heraus flüchtet. Nur muß man vorſichtig umgehen, daß man den ganzen Wurm her— ausbringt; denn wenn etwas davon zurückbleibt, ſo re⸗ producirt er ſich von neuem, und das übel hört nicht auf; hat man ihn aber ganz erhalten; ſo iſt das Thier in einigen Tagen geſund.
§. 620.
Die Klauengeſchwulſt iſt vorhanden, ſobald ſich Geſchwülſte an der Krone und dicht über den Klauen einfinden. Man wende dagegen einen Umſchlag von Kleyen oder Mehl mit Bleywaſſer, oder Lehm mit Eſſig
Findet man die Geſchwulſt in Verbindung mit Wanden ſo bediene man ſich eines Sauerteiges zum Umſchlag, bis die Geſchwulſt geſunken iſt, reinige die Wunde und waſche ſie mit Kupfervitriolwaſſer oder ſcharfem Salzwaſſer aus.
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