462 ben ſicherndes Verwahrungsmittel vor aller natürlichen und bösartigen Blatterkrankheit ſey.
Kach dieſer bevorſtehenden Methode ſind bey der Gräfl. v. Kobenzliſchen Herrſchaft Napagedl in Mähren, in dem Frühjahr 1815 beyläufig 4400 Schafe durch⸗ aus von ganz veredelter ſpaniſcher Abart, gerade zur Zeit, als in einer Schäferey die natürlichen Schafpo⸗ cken ausgebrochen ſind, mit folgendem gutem Erfolg V geimpft worden.
1. Die Impflinge haben die Operation ohne alle Arz⸗ neyen oder beſſeres Futter ohne Verluſt der Eß⸗ luſt, und ohne bemerkbare Schmerzen ſelbſt die jüngſten Lämmer glücklich überſtanden, und von der ganzen Heerde ſind nur drey Stücke zu Grun⸗ de gegangen, die hey der Operation vermuthlich gezwickt, und tiefer geſtochen worden ſind, und deren Impfungsort in Entzündung übergegan⸗ gen iſt. 2. Der größere Theil bekam ordentliche Impfungs⸗ puſteln, doch die wenigſten mit der wäſſerigen Feuchtigkeit, und der zehnte Theil nach zwey und ͤD dreymaliger Impfung gar keine Blattern. Dieſe letztern, ſo wie einige auch von den erſtern wur⸗ VW den nach überſtandener Impfung 3. Mit natürlichen Blattern zuſammengeſtellt, auch 1 mit natürlichem Blattergift neuerlich geimpft: ö aber ſie wurden weder angeſteckt, noch bekamen ſie natürliche Impfungspuſteln.
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4. Dab angeſt geimy Freud 6. bis nur m Schen ftey b⸗ Krank
5. Venn klareri oder 9


