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Das Ganze der Schafzucht in Hinsicht auf unser deutsches Klima, und der angrenzenden Länder, insbesondere von der Pflege, Wartung und den Eigenschaften der Merinos und ihrer Wolle : ein vollständiges, alles umfassendes praktisches Handbuch für Guts- und Schäferey-Besitzer, Beamte, und Schäfer / von Bernhard Petri
Entstehung
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an der Oberfläche austrocknet, und im Grunde eitert,

welcher Eiter nicht zur Inoculation taugt, vom 24.

bis 30. ganz vertrocknet, und am Grunde ſo zuheilt,

daß der ganze trockene Schorf ſich nicht mehr halten kann und weg fallen muß. Den 8. 9. oder ſpäteſtens den 10. Tag müſſen alle inoculirte Schafe an ihren Impfſtellen beſichtigt, und durchgeſehen werden, um überzeugt zu ſeyn, daß alle richtig gefangen und keines ungeimpft davon gekommen ſey. Findet man ein ande⸗ res, an dem auf der Impfſtelle keine Erhabenheit be⸗ merket wird, ſo wird ein ſolches noch ein Mahl in⸗ oculirt, und mit Röthel gezeichnet, damit man es nach 3 oder 9 Tagen wieder unterſuchen kann. Sieht man da wieder nichts, ſo hat dieſes Schaf entweder ſchon von lange her abgeblattert, oder hat ſo wenig Empfänglich⸗ keit für Blattern, daß es ſie niemahls mehr erhal⸗ ten wird.

Wenn die Inoculirten Lämmer oder Jährlinge ſind, bekommen ſie faſt nie mehr als die einzigen zwey Impfblattern, alte Schafe aber erhalten auch etliche am Leib und Kopf, doch ohne alle Gefahr. Will man den Verſuch anſtellen, und nach überſtandenen inocu⸗ lirten Blattern einige Stücke noch ein Mahl einoculi⸗ ren, oder dieſelben zu natürlich blatternden Schafen ſtellen; ſo wird man aus dem, daß ſie auf keine Weiſe mehr angeſteckt und krank werden, ſich überzeugen, daß die Inoculation ein vollkommenes, für das ganze Le⸗

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