458 Gehen,(wenn ſie nähmlich an dem hintern Schenkel eingeimpft worden ſind) keine andern Ungemächlichkeiten
verurſachen. Sie bleiben die ganze Blatterzeit durch bey
guter Eßluſt und friſchem Ausſehen, wie zuvor.
An Augen, Maul und Naſe; welche bey natürlichen Blattern meiſtens ſo heftig leiden, daß ſie oft blind wer⸗ den, keinen Athem ſchöpfen, noch eine Nahrung zu ſich nehmen können, aus welchem Grunde nicht wenige er— ſticken, und verhungern müſſen, werden ſie gar nicht angegriffen, und wenn ja bey 100 Stücken eines um⸗ kommen ſollte, ſo kann man ſicher annehmen, daß die⸗ ſe eine nicht wegen der Einimpfung, ſondern wegen anderer zufällig eingetroffener Übel umgekommen wäre.
Allein dieſe Sicherheit und Abwendung aller Ge⸗ fahr iſt nur dann zu erwarten, wenn, wie ſchon oben geſagt, die Impfung bey jedem Stücke früher vorge⸗ nommen iſt, als die natürliche Anſteckung darauf ge⸗ wirkt hat. Iſt dieſe jener zuvorgekommen, ſo wird auch das Schaf trotz der Impfung natürlich und gefährlich blattern.
Darum kann man mit der Inoculation bey allen übrigen Schafen nicht genug eilen, ſobald einige darun⸗ ter natürlich blattern, und ihre Blattern ſchon Materie haben. Dieſe werden ſorgfältig abgeſondert und die Ma⸗ terie aus ihren Blattern zur Inoculation benutzt. Man darf nicht betroffen ſeyn, wenn man die unlängſt auf⸗ gebrochenen Blattern ſteinhart und ohne Materie fin⸗ det, welche gewöhnlich den 10. manchmahl auch den 15. Tag erſt erſcheint.
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