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Das Ganze der Schafzucht in Hinsicht auf unser deutsches Klima, und der angrenzenden Länder, insbesondere von der Pflege, Wartung und den Eigenschaften der Merinos und ihrer Wolle : ein vollständiges, alles umfassendes praktisches Handbuch für Guts- und Schäferey-Besitzer, Beamte, und Schäfer / von Bernhard Petri
Entstehung
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von Krankheiten länger widerſteht, als anderes. Ge⸗ gründet iſt es aber, daß dieſe Schafmilben ſich bey Widdern viel geſchwinder verbreiten, als auf den übri⸗ gen Schafen, und aus dieſem Grunde ſämmtliche Mil⸗ benneſter auch hier mühſamer zu finden und auszu⸗ rotten ſind.

Man nehme zu 1 Eimer ſcharfer Seiferſiederlau⸗ ge 1/8 Metzen ganz klein gehackte, jährige oder noch jün⸗ gere Föhrenzweige(Pinus silvestris.) In Ermangelung dieſer vertreten die jungen Zweige von andern Nadel⸗ holzgattungen eben dieſe Dienſte. Man ſetze dieſe Zoll lang gehackten Zweige ſammt der Lauge in ein über dem Feuer befindlichen großen Keſſel, und miſche noch oder * Pf. Rauchtobak dazu. Alles dieſes läßt man gegen zwey Stunden heftig ſieden, während die oben auf ſchwimmenden Föhrenzweige, beſtändig niedergedrückt werden müſſen. Nach Verlauf dieſer Zeit ſeichet man durch ein Sieb dieſe Flüſſigkeit ab und drückt die Föh⸗ renzweige ſehr ſtark aus, weil die heilſamſte Flüſſigkeit darin befindlich iſt. In dieſe durchgeſeigte noch ganz heiße, faſt noch ſiedende Lauge wirft man ſodann ohne Zeitverluſt Pf. weißen und* Pf. blauen Vitriol, läßt alles in einem Bottich eine halbe Viertelſtunde lang ſich vereinigen, und die Lauge iſt ſodann ganz fertig.

Bey jedesmahligem Gebrauche muß ein Theil die⸗ ſer Lauge, nachdem der Bodenſatz davon zuvor umge⸗ rührt worden, ſo ſtark erwärmt werden, daß man kaum

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