448 nach und nach in Füſteln oder Euterbläschen überge⸗ hen, und alsdann eine durchſichtige Feuchtigkeit ent⸗ halten, ſodann aber kleine Kruſten bilden, die von je⸗
nem inſpiſſirtem Euter entſtehen.
Zuerſt erſcheinen ſie an dem Theile, der unmit⸗ telbar durch dieſes Inſect angegriffen worden iſt, wo⸗ nach ſie ſich an den übrigen Stellen des Körpers, durch
die häufige Vermehrung derſelben verbreiten. Die inficirten Theile erregen ein Jucken, welches mehrentheils durch die erhöhte Sommerwärme vermehrt wird; in der Kälte ſcheint dieſe Krankheit zu verſchwin⸗ den, kommt aber mit jedem Frühjahre heftiger zum Vor⸗ ſchein, bis das quälende Übel, wenn das Thier ohne alle Hülfe ſich ſelbſt überlaſſen bleibt, endlich in das Fleiſch freſſende Geſchwüre erzeugt, wodurch die Func⸗ tionen des ſo wichtigen Hautorgans geſtört werden, und durch die Abſorbtion, der in ſo vielen Geſchwüren und Geſchwürchen abgeſonderten Flüſſigkeiten, die Säfte
des Körpers gänzlich verderben, worauf eine Abzehrung erfolgt. ö So lange ein ſchäbigtes Schaf noch bey Kräften,
einen großen Theil des Körpers noch in keine Geſchwüre umgebildet hat, und von der Abzehrung noch nicht be⸗
fallen iſt, ſo lange hat auch dieſes Localübel nur die Haut krank gemacht, und kann ohne alles Bedenken mit äußerlichen Mitteln allein behandelt und geheilt
werden, daher es bey der Kur von der äußerſten Wichtigkeit iſt, ſo frühe als möglich folgendes untrüg⸗ liches Heilmittel anzuwenden, wodurch der Verfaſſer ſeit
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