251 fon Herheit zu empfehlen, und der Erbpächter, welcher A fön das Gut zum Theil gleichſam bezahlt hat, wird mehr Dewißhet Intereſſe und Reiz zu guter Wirthſchaft daran haben. 7 Vein Die Licitation des Erbſtandsgeldes aber redtfertiat rere Fei ſim daher, daß dadur<? das petſönliche und indivi Wonder duelle Jntereſſe der Erbpachts- Candidaten an dem e Erfah: zu vererbpachtenden Object mit in Anſpruch genom- rerbpad;: men wird; wohingegen die Licitation des Canons Ppadten|: den Vorwurf auf ſic) laden würde, daß alljährlich lich zu| leicht mehr als der Ertrog des Objects auferlegt wer- zemeſſen, den könnte, und die Deſorgniß erregen muß, daß bei Sgemittelt| entſtehenden UnglüEsfällen der Crbpächter viel ſchwe- andgeldes| rer ſi halten Fann. Der. verpachtende Theil ſett beſtimmt GG durc< das Erbſtandsgeld in die Categorie ſcines
Frbpächters, wenn dieſer in der Folge. verkauft, in 8, Über:| vel<hem Folle, ohngeadhitet des Canons, immer noh eren Gi| ine Kaufſumme gezahlt wird, welches Niemand 1 ſe bezahlt zewöhnlich oder unbillig findef. Hieraus rechtfertigt ſich der Grundſaß m. E. voll» 200 fommen(Modificationen naß Umſtänden nicht ausg- geſchloſſen). Wenn ſich bei Privatvererbpactungen 208 hierbei allerdings bemerken läßt, daß durc< ein ſol: für einen Hes Verfahren die laufenden Cinfünfte des Haupt- iE| gufes geſchwächt werden, in ſo fern das Erbſtands- ben und| geld nicht etwa wiederum in das Haupkquk verwandt 6. 7 wird; folglim für die Nachkommen dur< Echöhung Rammer des Canons um den Betrag der Zinſen des Erbſtands- 14040 geldes beſjer geſorgt wird: ſo iſt dies nimMt ganz zu r Errei- läugnen, und Fann insbeſondere bei Lehngütern ein
cf unbil ee WEI 3 Hinderniß für das erwähnte Verfähren abgeben. Den


