Teil eines Werkes 
Erster Theil (1802)
Entstehung
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Delſae:

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Zu lag darin, daß man mit einmaligem Kälfen und Düngen dann alles gethan zu habenglaubteg, und, im blinden Vertrauen auß die Würkung des Kalks, dem A>er ni<t mehr denſelben Fleiß widmen zu dür- fen, und. doM mehrere vorzügliche Korn- Erndten hin fer einander davon nehmen zu können glaubte. IBer ſo verfuhr, ward freilich ſehr betrogen; und daraus ergiebt ſic) die durc Erfahrung beſtätigte Lehre, daß weil der Kalf vermöge ſeiner auflöſenden Kraft den Dünger früher'zerſtörtf, als es ſonſt von ſelbſt geſciehet, er in den erſten Jahren große FSruchtbarz: Feit erzeugt, die Kraft des Oungers aber gleichſam auch eher ars dem Ader treibt, und der gefälfte AUccer daher, wenn man ihm nicht auch naßHher mit fleißiger Bearbeitung, Düngung und einer regelmäſz ſigen Fruchtfolge nachhilft, ſchle<texe Erndten als vorher bringt.

Der-Mergel nußt dur< ſeinen Kalkantheil, je mehr er deſſen bei ſich führt, in der Cigenſ<haft als Kalk, zwar ſ<wächer und langjamer als dieſer*), aber dod) immer nod würfſan!; der Thonantheil beſ- ſert> als Thon den leichten) Boden; daher Kalkfmer- gel für ſchweren Thon und IMoorboden, der Thone- und Torfmergel aber für leichten Gandboden dienz- lich iſt.

Der an Kalf reiße Mergel Fann, wie vorher beim Kalk bemerkt iſt, ſic den unverdienten Ruf der Ausſaugung des Abers zuziehen; der Thonmergel

*) Weil die Kalktheile im Mergel ſhon mehr aufgelöſt, und folglich) nicht mehr ſo cauſtiſch ſind.