Teil eines Werkes 
Erster Theil (1802)
Entstehung
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gen deſto innigern Bermiſ;ung mit dem Erdboden. In dieſer leßfern Rükſicht hält man es in der Regel au< nicht für gut, erſt beim legten Pflügen vor der Gaatf zu düngen. Nüßlich iſt es, wegen der ſicheren Vertilgung des vom Dünger emporgetriebenen Uns» EFrautfs, ſ<on zu den Brachfrüchten, die geha>t oder grün gemähet werden, und der Winterſaat vorher gehen, zu düngen. Kümmernden Saaten hilff man üvſters durch mäßiges Ueberdüngen der grünen Gaat auf, Die Ae>er werden, je nad) dem der Biehjtand beſ<affen, und Futter vorhanden oder ſonſt ein Umey ſtand günſtig iſt, alle 3, 6, 9 ahr; au wohl, wel- ches aber ſchon keine gute Wirthſchoft andeutet, nod ſeltener gedungt. Bis zur Zjährigen Düngung brin gen es wenige Landwirthe; Gjährige regelmäßige Düngung iſt, im Ganzen genommen, auch wohl hin länglic), und wird bei guten Wirthen vorausgeſeßt.

Der gewöhnlichſte Dünger ſind die mit Stcoh vermiſchte, und in einen gewiſſen Grad der Gährung übergegangene Excremente der Hausgthiere. Die Feiſt heit derſelben, beſonders vom Kornfutter, trägt viel zur Güte des Düngers bei, ſo wie auch reichliches Einſtreuen ſeine Maſſe vermehrt; wohingegen zu vie- les Cinſtreuen-(welches indeſſen in Landwirthſchaften ſelten vorfömmt) die Fäulung erſchwert, und den Dünger mager macht.

Der Düngerhaufen muß feuc<t erhalten werden, aber ni<t zu naß ſeyn; denn im Waſſer ſindet die Säulung ſchwerer Statt, die gleihwohl zur Würk- ſamkeit des Düngers unumgänglich erforderlich iſt.