Teil eines Werkes 
Erster Theil (1802)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

zum Pflanzenbau ijt derjenige, wel<er nur den zum Wachsthum der Pflanzen exforderlihen Grad der Teſtigfeit und Feuchtigkeit anzunehmen, und in der Dauer beizubehalten vermag, d. i. im Allgemeinen Cwiewohl ſich dies naß den anzubauenden Pflanzen modificirt) etwa derjenige, welcher aus der Hälfte hon oder Lehm, 3 ſc<waizer oder Dammerde, und & groben Gand beſjichet*) Die würkliche- Grundver- miſchung. einer mit der andern iſt in der Res gel ein ſehr ſchwieriges, Foſibares, und wenigſtens von einem Pächter nicht leiht zu unternehmendes Geſchäftz der Oeconom behandelt daher die Erdart, welche er vorfindet, ihrer befanntew ITatur nach, ſo gut, als er nach den jedesmaligen Umſtänden Fann, und jene Claſſification, deren Kenntniß gleichwohl auc) dem Kameraliſten von großem Nuten iſt, wird daher bei der vconomiſh<en Würdigung der Ländereien eis genflic< nicht in Anwendung gebracht; vielmehr theilt man, als Reſultat dieſer Kenntniß, das Land fol- gendermaaßen in Claſſen, die in den Vermeſſungsre- giſtern, nam der Beſtimmung der Gaverſtändigen, (welches verſtändige Pächter oder Schulzen und Bau- ersleute zu ſeyn pflegen, und zu dieſem Geſchäft ver-

, eidet werden) gleich zu ſepariren ſind,

Entweder mac<t man, nach den Beſtandtheilen und der Miſchung der Erdarten, die Abtheilung: | Gutes

*) Von den Kennzeichen und der Probirung der Erdarten iſi: Thaers Einleitung zur Kenntniß der Engliſchen Landwirth- ſchaft. Hannover, 17985 zum Unterricht mic Nagßen nach»

äulgſen. GS. 982 ff