Teil eines Werkes 
Erster Theil (1802)
Entstehung
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Jahre 1740 Statt. Der 44jährige ruhige Beſig be- gründet nur die Bermuthung eines rechtsgültigen Beſigtitels, und vorläufigen Schutz im Beſitz*). Bei Streitigkeiten über einzelne Pertinenz- Gtüfe und Gerechtſamen der Domainen, ſo wie auch bei Gränz- ſtreitigfeiten, finden die allgemeinen Grundſäße von der Berjährung gegen den Fiscus Statt**).

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Die Unveräußerlichkeit der Domainen iſt als ein Rechtsſa8 angenommen, und aud) in vie- len Ländern, ſelbſt im Preußiſchen, dur< Hanusver» träge und Landesverordnungen***) feſtgeſest. Dies giebt nun freylich einen legalen Grund für die Un- veräußerlichfeit ab, ſonſt iſt an und für ſich nicht abs zuſehen, warum derjenige, welcher erwerben Fann, nict auch ſollte veräißern Fönnen? Der Erwerber und Beſißer iſt dex Graat, und daher kann auch, mit Zuziehung und Einwilligung der Landſtände, wo die- ſe unwittelbaren oder ſonſt nahen Antheil an der.Nes gierung nehmen, unbedenklich ſelbſt über die Gub- ſtanz der Do ujainen diſponirt werden****).

Der Grundſatz der Jnalienabilität der Domainen ward dur<M die gerechte Beſorgniß, durch Weggabe derſelben die Kräfte des Staates zu ſHwächen, ex:

-) Allg..LandR. TDh..I. Titel 14. 8. 35.

"*) Allg. LR.) Ur Th. r4r Titel 8, 42.

vx) Edict! vvm 132 Anguſt 1713.

".») S. hierüber: GSc<reberg Abhandlung von Cammergti« fern. Leipzig, 1754. Uuch Cyriaci vom Urſprung uns

/ Berpachtung der Domainengüter,

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