Teil eines Werkes 
2,2 (1840) Darstellung der Landwirthschaft Grossbritanniens in ihrem gegenwaertigen Zustande. 2,2
Entstehung
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708 Statiſtiſche Notizen.

noch wenige mehr als den zehnten Theil dieſer Landflaͤche. Von den beſten Weidelaͤndereien ſoll der iriſche Acker etwa 40 Schil⸗ ling bringen. Die durchſchnittliche Landrente betraͤgt 8 Schilling 6 Pence vom geſetzlichen Acker. Ausgezeichneter Schiefer wird hier ge⸗ funden. Die Hauptfluͤſſe ſind: Moy, Guiſhden, Deel, Owenmore und Robe. Die Kuͤſte iſt von der See tief eingeſchnitten und im Weſten mit unzaͤhligen Inſeln umgeben. Die vorzuͤglichſten Staͤdte ſind: Caſtlebar 6373 E.; Ballina 5510 C.; Weſtport 4448 E. Die Bevoͤlkerung der Grafſchaft belief ſich 1831 auf 366328 Seelen.

3) Roscommon, eine Binnengrafſchaft, enthaͤlt 609405 Acker, von denen 131063 auf Suͤmpfe und Gebirge und 24787 auf Waſſer kommen. In den noͤrdlichen Theilen der Grafſchaft und noch an einigen andern Ortern finden ſich einige Gebirgszuͤge, im Ganzen iſt aber die Oberflaͤche faſt flach, und entweder mit gruͤnen Feldern oder mit Suͤmpfen bedeckt. Der Boden hat meiſtens Kalk zum Unter⸗ grunde und gewaͤhrt vortreffliche Weiden. Die Beſitungen ſind ſehr groß, und viele von ihnen vererbpachtet. Die Inhaber der letzteren bilden einen Stand, der zwiſchen den großen Eigenthuͤmern und den gewoͤhnlichen Paͤchtern mitten inne ſteht. Ein großer Theil des Lan⸗ des iſt Weideland, aber der Ackerbau dehnt ſich immer mehr mit reißender Schnelligkeit aus. Es ſind hinſichtlich des Landwirthſchaft⸗ betriebs verſchiedene Verbeſſerungen eingefuͤhrt worden, aber das Haupt⸗ wirthſchaftsſyſtem bleibt immer noch ſehr unvollkommen, und beſonders werden die kleineren Farms, welche die Mehrzahl ausmachen, auf eine nachlaͤſſige und erſchoͤpfende Weiſe behandelt. Nur da finden

Ausnahmen ſtatt, wo vermoͤgende Maͤnner groͤßere Pachtungen uͤber⸗

nommen haben. Hafer und Kartoffeln ſind die Hauptfruͤchte, aber auch Weizen wird viel gebaut. Ein großer Theil der Feldarbeit ge⸗ ſchieht mit dem Spaten. Das Rirndvieh iſt langhoͤrnig, das Schaaf⸗ vieh langwollig; beide Vieharten gut. Milchwirthſchaften gibt es wenig. Die durchſchnittliche Landrente betraͤgt 13 Schilling vom Acker. Einige der neueren Gebaͤude ſind nett und bequem, die groͤßere Anzahl aber iſt immer noch von der denkbar ſchlechteſten Beſchaffenheit. Man trifft hier Adern von Kohlen und Eiſen; da aber ihre Aus beutung wenig lohnt, ſo werden ſie kaum beachtet. Die Leinenma⸗ nufactur hatte ſich auch in dieſer Grafſchaft ſehr verbreitet, iſt aber ſeit einigen Jahren in Verfall gerathen. Da Roscommon ſeiner gan⸗ zen Ausdehnung noch vom Shannon beſpuͤlt wird, ſo haben vielleicht viele Grafſchaften Irlands keine ſo gute Gelegenheit zum Abſatze ihrer Producte. Die vorzuͤglichſten Staͤdte ſind: Roscommon 3306 E.; Boyle 3439 E.; Elphin 1507 E. Die Beooͤlkerung der Grafſchaft belief ſich 1831 auf 249618 Seelen.

4) Leitrim, an der Donegal⸗Bay gelegen, enthaͤllt 420375 Acker, von denen 128167 Gebirge und Suͤmpfe, und 25568 Waſſer ſind. Dieſe Grafſchaft iſt ſehr gebirgig, die Berge ſind aber nicht

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