Teil eines Werkes 
2,2 (1840) Darstellung der Landwirthschaft Grossbritanniens in ihrem gegenwaertigen Zustande. 2,2
Entstehung
Einzelbild herunterladen

392 Vierunddreißigſtes Kapitel. ſonſt einem Streumaterial; denn die Thiere genießen die Annehm⸗ ſezen, de lichkeit eines trockenen Bettes eben ſo gern, wie ihr Herr, und kumn nehmen um ſo beſſer zu, je lieber ſie ſich niederlegen. ſüchn Das Zweite iſt eine ſtrenge Ordnung im Fuͤttern, ſowohl fot um hinſichtlich der beſtimmten Menge, wie hinſichtlich der Futter nn i zeiten. Letztere koͤnnen feſtgeſetzt werden, wie es der Maͤſter fuͤr w raͤthlich haͤlt, iſt aber die Einrichtung einmal getroffen, dann darf dir 1 keine Aenderung darin wieder eintreten. Das Rind iſt ein ge tätt bin duldiges Thier, und die, welche mit vorgelegtem Futter gemaͤſtet uit u werden, merken ſich gar bald die feſtgeſetzte Futterſtunde genau; fin Gei wird dieſe einmal uͤbergangen oder nicht die gewoͤhnliche Menge dr Gite dargereicht, ſo werden ſie unruhig; geſchieht aber Beides ſtets in nüſet der beſtimmten Ordnung, ſo bleiben ſie auch geduldig in Ruhe glti ha von einer Futterzeit zur andern. Tritt hierin keine Stoͤrung ein, Epüätſi ſo bringen ſie die Zwiſchenſtunden liegend mit Wiederkaͤuen zu, nni in, V und nichts befoͤrdert die Fortſchritte der Maſtung mehr, als dieſe inmer ſti vollkommene Ruhe. Deshalb ſollte nicht nur ſtets der Stall Kaheſe wohlgeſtreut, ſondern auch das Licht moͤglichſt abgeſperrt, die raf dem Thuͤr geſchloſſen und Alles vermieden werden, was eine Stoͤrung Vunje⸗ von außen herbeifuͤhren kann. Es ſind mit einem Worte, alle bift. 4 Mittel hervorzuſuchen, die den Thieren Ruhe und Wohlbehagen rips aler V verſchaffen koͤnnen. gooßen Br

Manche Viehmaͤſter geben den Maſtrindern das Futter fuͤnf⸗ mal des Tages, Andere und dies moͤchte wohl beſſer ſein, nur

dreimal, fruͤh bei Anbruch des Tages, Mittags und Abends kurz 5) K

vor Untergang der Sonne. Die Thiere fuͤllen ſich dabei hinlaͤng lauſſai lich den Magen, und haben Zeit genug der Verdauung gehoͤrig d obzuliegen, die durch oͤfteres Fuͤttern nur unterbrochen wird. Man Kena darf ihnen auch nicht mehr Futter auf einmal vorlegen, als ſie wäſe me

mit Appetit zu ſich nehmen, damit ſie ſich nicht uͤberſaͤttigen. de ſiff

Sobald ſie daher das dargereichte Futter zu verſchmaͤhen anfangen nit der

und dadurch beweiſen, daß ihr Appetit geſtillt iſt, muß man das Saüni

liegen Gebliebene augenblicklich wegnehmen. jhaen

w Das Letzte, was bei einer gluͤcklichen Maſtung nicht fehlen n⸗ darf, iſt Reinlichkeit. Der Stall muß noch vor Tagesanbruch hr Big geoͤffnet und von jeder Unreinigkeit mit Waſſer und Beſen ſorg diſer Thie faͤltig geſaͤubert werden. Nachdem die Thiere ſich ſattgefreſſen, berict zu muß man, wie ſchon oben bemerkt, das Liegengebliebene ſogleich ſinäat wegnehmen, die Raufen, Krippen und Troͤge ausfegen; auch it u i

wohl, wenn es noͤthig, ſcheuern, und dann reichlich Saufen vor⸗ u