Teil eines Werkes 
2,2 (1840) Darstellung der Landwirthschaft Grossbritanniens in ihrem gegenwaertigen Zustande. 2,2
Entstehung
Einzelbild herunterladen

390 Vierunddreißigſtes Kapitel.

ſei, ſobald dieſe gut belegt ſind. Wenn die Flanken ſtark belegt ſind und der untre Theil des Bauches hinten zwiſchen den Schen⸗ keln und Rippen ſich bei dem Anfuͤhlen recht voll zeigt, ſchließt man gewoͤhnlich auf viel inneres Fett, und deshalb ſehen immer die Fleiſcher hauptſaͤchlich danach, weil ihr Gewinn vornehmlich darin beſteht. Dieſe Theile muͤſſen daher auch bei dem Ankauf des magern Viehs wohl unterſucht werden, da von deren Faͤhig keit, ſich mit Fleiſch und Fett zu belegen, kuͤnftighin ein vortheil⸗ hafter Verkauf abhaͤngt. Doch findet hier oft große Taͤuſchung ſtatt; der Feiſtigkeitszuſtand eines Ochſens faͤllt zwar in die Augen, aber es findet doch ſtets ein großer Unterſchied zwiſchen nur an⸗ ſcheinender und wirklicher Fettigkeit ſtatt; das Fleiſch eines nur dem Auge ſehr fett erſcheinenden Ochſens zeigt ſich nicht ſelten bei dem Anfuͤhlen locker und ſchwammig, das eines wirklich fetten erſcheint dagegen immer feſt. Mit einem ſolchen wird ein Fleiſcher ſelten betrogen, waͤhrend die, welche ſich nur ſchwammig anfuͤhlen laſſen, ſich oft ſchlecht ſchlachten.

Hinſichtlich des Erfolgs der Maſtung iſt es ein Irrthum zu glauben, daß derſelbe blos von der Menge des verzehrten Futters abhaͤnge; denn es giebt, wie jedem Viehhaͤndler bekannt, unter allen Raſſen Thiere, die nicht ſo gut und ſchnell zunehmen, wie andere, wenn ſie gleich eben ſo viel, wo nicht mehr noch freſſen. Dies kommt hauptſaͤchlich von ihrem Temperament her, indem einige ungleich unruhiger, unbaͤndiger und widerſpenſtiger ſind, als andere und dieſen denn an Maſtfaͤhigkeit nachſtehen; es bringt daher jederzeit mehr Vortheil, einen Ochſen von ruhiger Gemuͤths⸗ art zu maͤſten. Man findet ſolche Thiere zwar in allen Raſſen, aber doch in der einen viel haͤufiger, als in der andern, beſon⸗ ders was die jungen Thiere anbetrifft, und Raſſen, in denen Sanftmuth und Geduld vorzugsweiſe zu finden ſind, behaupten daher immer einen Vorzug.

Der Ertrag des fetten Rindviehs an Fleiſch haͤngt theils von der Raſſe, dem Alter und dem koͤrperlichen Zuſtand des Thiers, theils von der Guͤte und Beſchaffenheit des Futters ab. Daher ruͤhrt die Ungleichheit in den Reſultaten der Verſuche, die man daruͤber angeſtellt hat und in den Anſichten, die uͤber den Werth der verſchiedenen Raſſen herrſchend ſind. So meinen Manche, daß ein vier- bis fuͤnfjaͤhriger Schottiſcher Ochſe beſſeres und preis⸗ wuͤrdigeres Fleiſch liefere, als ein junger von jeder andern Raſſe. Es werden aber viel 2 und 2 ½ jaͤhrige Ochſen zu Markt gebracht,

undwen des Fliſt vondrä itm diſ ne eine n Gewi ſi, eine Harfodſ tz alerdi ur Maſt biingen, dde ande fochländi daß ferne durchwac ds de Va wochte gewiß ein gut denn die bei dem Na lung die det Sta Menge Diieren und we

Crmar 8

8K

angene Sthayn immer

mäßige ſiemlih ſchen ſe nung ſt Lih d de ihm

iihich