388 Vierunddreißigſtes Kapitel.
Hier hat man daher nur Raſſe und Bauart, uͤberhaupt die Ei⸗ genſchaften des Viehs zu betrachten. Es iſt gewiß, daß ſich manche Raſſen beſſer zur Maſt eignen, als andere, dies haͤngt aber vornehmlich davon ab, ob ſie die Eigenſchaſten, welche uͤber⸗ haupt die Maſtung beguͤnſtigen in einem groͤßeren oder geringeren Grade als Raſſeeigenthuͤmlichkeit an ſich tragen. Da indeſſen auch Thiere einer Raſſe darin von einander abweichen, ſo hat man immer vorzugsweiſe auf dieſe Eigenſchaften zu ſehen.
Ein zur Maſtung wohl geeignetes Rind macht ſich vor Allem durch einen ebenmaͤßigen gedrungenen Bau, ſtarke Viertel, weiten Rumpf, feine duͤnne Knochen, maͤßig ſtarke Haut, eine fettige Erhoͤhung unter der Zungenwurzel und große, volle Augen be⸗ merkbar. Ueberdies iſt noch folgendes zu beachten: ein kleiner Kopf mit feiner Naſe und weitgeoͤffneten Nuͤſtern, ſo wie ein ruhiger, ſanfter Blick, der ein geduldiges Temperament erwarten laͤßt, zeigen von guter Maſtfaͤhigkeit; der Hals muß ſchmal, lang und duͤnn am Nacken, aber weit und ſtark an den Schultern ſein; der Ruͤcken breit und gerade bis zu dem Punkt, wo der Schwanz angeheftet iſt, mit wohl daran ſich ſchließenden vollem Hintertheil; das Rippengewoͤlbe muß rund, faſt breit an den Lenden, hinter den Schultern von großem Umfang und der Raum zwiſchen dem Huͤftbein und der erſten Rippe ſehr klein ſein; die Vorderſchenkel ſeien kurz und weit von einander geſtellt, damit die Bruſt ein breites Anſehn erhalte, die Hinterſchenkel gerade und an die Keulen wohl angefuͤgt, ſo daß kein Abſatz zwiſchen ihnen ſtattfinde; die Flanken voll und ſtark. Ein ſo gebautes Thier erlangt nicht nur das ſchwerſte Gewicht, ſondern legt auch gewoͤhnlich das meiſte Fleiſch auf den beſten Stellen an, gibt den mindeſten Abfall und liefert ſo viel Talg, daß es ſich, wie die Fleiſcher ſagen, gut ſchlachtet. Doch ſind dieſe angegebenen Merk⸗ male nicht auch immer ſichere Anzeigen, daß ſich ein ſolches Thier ſchnell maͤſten werde; im Gegentheil weiß man aus Erfahrung, daß manche ungeſchickt gebaute Thiere mit ſtarken Knochen und abfallenden Keulen in dieſer Hinſicht nicht ſelten Vorzuͤge vor andern weit zweckmaͤßiger geſtalteten haben; aber dann zeigte ſich bei jenen die Haut, wenn auch hart und ſtark, doch bei den An⸗ fuͤhlen ſanft und elaſtiſch, mit jener geſchmeidigen, verſchiebbaren, ſeidenartigen Weichheit begabt, die immer das ſichere Zeichen eines geſunden Zuſtandes iſt, waͤhrend ſie bei dieſen feſt auflag und das darunterliegende Fleiſch ein hartes Gefuͤhl gewaͤhrte. Der
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