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r uͤberein, n October wird, das „die kei der Weide zum Markt Stalfit⸗ in offenen
ob offene Hinſichtlic tigkeit und gs einige entſchieden dem Ge⸗ fuͤhrt in Fͤlle an, tford, ein attung für rem Naſt⸗ fämmtlich
Winterſtallfuͤtterung des Rindviehs. 387
ſchloß, bis die Thiere ſo ſchwitzten, daß das Haar ganz feucht wurde. Ehe dies erfolgte, nahmen ſie nach ſeiner Meinung nicht ordentlich zu. Faſt eben ſo wird auf dem Gute des Herrn Han⸗ bury zu Coggeſhall verfahren, wo das Maſtvieh ſo warm wie moͤglich ſteht, und man gefunden hat, daß dasſelbe dadurch ein weit beßres Gefuͤhl fuͤr den Markt von Smithfield bekommt. Arthur Young ſetzt uͤber dieſen Gegenſtand noch hinzu:„Viele wirthſchaften ohne nur die geringſte Idee davon zu haben, daß es noͤthig ſei, zu wiſſen, wie es Andere machen, und gewiß Tau⸗ ſende ſind ſchon fuͤr Oelkuchen umſonſt verſchwendet worden, weil ſie an frierende Thiere in ofſenen Schuppen von Leuten verfuͤttert wurden, welche glauben, ſie koͤnnen nichts Beſſeres lernen, als was ihre Großvaͤter ſchon machten.“
Daß auch das Jungvieh maͤßig warm zu halten ſei, wenn es recht wohl gedeihen ſoll, laͤßt ſich nicht ableugnen; doch darf man es nicht ſo weit treiben, daß die Thiere zu ſchwitzen an— fangen, weil dadurch ein Jucken auf ihrer Haut erregt wird, daß ſie antreibt, ſich zu reiben. Statt alſo ruhig ſich hinzulegen, ſtehen ſie auf und ſcheuern ſich an irgend einem erreichbaren Ge⸗ genſtande; dies iſt aber ihrem Zunehmen nicht foͤrderlich.
In Betreff der offenen Schuppen bemerkt auch Herr Ellmann zu Glynde, er habe gefunden, daß neun Stuͤck, unangebunden in einem Hofe ſtehend, eben ſo viel Futter konſumiren, wie zwoͤlf Stuͤck angehaͤngte, weil ſie einen großen Theil deſſelben ſo zer— treten und verwuͤſten, daß es zu nichts mehr, als auf den Miſt zu brauchen iſt. Stehn ſie aber angebunden auf dem Stalle, ſo kann das, was ſie verſchmaͤhen, immer noch zur Fuͤtterung ge⸗ ringeren Viehs, das man zu dem Ende ſtets nebenbei in einem beſondern Hof halten ſollte, mit verwendet werden. Die Staͤnde macht man gewoͤhnlich neun Fuß weit, damit zwei Stuͤcke darin ſtehn koͤnnen.
Die Auswahl des zu maͤſtenden Viehs iſt ein vorzuͤglich wichtiger Gegenſtand fuͤr den Maͤſter. Wenn dasſelbe fettgeweidet werden ſoll, dann kommen nicht nur Raſſe und Eigenſchaften des Thiers, ſondern auch ganz vorzuͤglich die Beſchaffenheit der Weide in Betracht, denn auf einer ſolchen, wo ſich allenfalls ein kleiner Schottiſcher Ochſe fett frißt, wuͤrde ein Lincolnſhirer darben. Bei der Maſtung im Stalle, oder vielmehr Wirthſchaftshofe ſind jedoch letztere Ruͤckſichten nicht zu nehmen, weil hier die Menge des zu gebenden Futters ganz von der Willkuͤhr des Maͤſters abhaͤngt.
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