Teil eines Werkes 
2,2 (1840) Darstellung der Landwirthschaft Grossbritanniens in ihrem gegenwaertigen Zustande. 2,2
Entstehung
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380 Dreiunddreißigſtes Kapitel.

richten, daß ſtets die richtige Menge von Gruͤnfutter, nicht zu viel und nicht zu wenig auf einmal, abgemaͤhet werde. Um dies zu bewerkſtelligen iſt es gut, Anfangs den Bedarf jeder Mahlzeit zu waͤgen und an die Koͤrbe, Karren, Wagen ꝛc. die man zum Her beiſchaffen des Futters gebraucht, anzuſchreiben, wie viel jeder vollgepackt von den verſchiedenen Futtermaterialien faßt. Es iſt dies wenigſtens ein Mittel, die Dienſtboten an einige Ordnung zu gewoͤhnen, die in allen Geſchaͤften von der groͤßten Wichtigkeit, in keinem aber nothwendiger iſt, als in allen mit der Landwirth⸗ ſchaft verbundenen. Die Dienſtboten ſind freilich gegen die gruͤne Stallfuͤtterung; ſie erklaͤren dieſelbe fuͤr muͤhſelig und zeitraubend und meinen, die alte Fuͤtterungsweiſe ſei leichter und bequemer; aber wir ſollen den Zweig einer guten Wirthſchaft, der ſich ohne Muͤhe pflegen laͤßt, noch kennen lernen, oder die ſonderbare Er ſcheinung noch erleben, daß mit Schlaͤfrigkeit derſelbe Vortheil zu erringen ſei, wie durch Thaͤtigkeit und Aufmerkſamkeit.

Das Rindvieh ſollte bei der gruͤnen Sommerfuͤtterung in Hoͤfen gehalten werden, die rundum mit trockenen Schuppen zu ſeinem Schutz umgeben ſind. Man bringt dieſe Hoͤfe durch be ſondere Vermachungen in verſchiedene Abtheilungen, um wenige Stuͤcke und nur ſolche von gleicher Staͤrke zuſammenſtellen zu koͤnnen, damit ſie ruhiger und ungeſtoͤrter freſſen und die ſchwaͤ cheren nicht von den groͤßeren und ſtaͤrkeren vom Futter abgedraͤngt werden. Dieſe Hoͤfe muͤſſen ferner reichlich mit friſchem Waſſer zum Traͤnken verſehen ſein und immer reinlich gehalten werden, da die vom Gruͤnfutter ſo reichlich erzeugten Exkremente viel Schmutz verurſachen und das nicht in Reinlichkeit erhaltene Vieh keineswegs gedeiht. Um aber dieſen Vortheil zu erreichen iſt nichts weiter noͤthig, als ein wenig Zeitaufwand von Seiten des Land wirths und ſorgſames Geſinde.

Nicht wenige an Erfahrung reiche Viehmaͤſter geben zur Fuͤt terung des ſpaͤter zu maͤſtenden Viehs offenen Pferchen den Vor zug vor umſchloſſenen Hoͤfen, wenn ſie nur durch einen hohen Zaun gegen rauhe Winde geſchuͤtzt ſind. Es iſt allerdings wahr, daß daſſelbe manches Futter, das es im Stalle verſchmaͤht, auf⸗

zehrt, wenn es ihm auf dem Boden vorgeworfen wird. In eini⸗-

gen Theilen von Norfolk und Suffolk beobachtet man ein eignes Verfahren, die Rinder auf Stoppelfeldern von Weizen und Gerſte anzubinden, ohne ihnen ein Obdach zu geben. Aus einigem alten Holzwerk, Riegeln und Bretern wird eine Art von Raufe und

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