das Guͤte und tuͤck, ittert
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Von der Fuͤtterung des Rindviehs. 373
den er fuͤr jedes Stuͤck erhaͤlt, mit der Zahl der Tage von deſſen Alter zu dividiren, und hat dabei gefunden, daß die Thiere, welche im vierten Jahre ihres Alters an den Fleiſcher abgegeben werden, die Fettweide beſſer bezahlen, als die, welche fruͤher oder ſpaͤter daran kommen. Da nun die Unterhaltungskoſten der Ochſen, ehe ſie fettgeweidet werden, auf den geringern Weiden ſehr unbedeutend ſind, und die vierjaͤhrigen drei Viertheile ihres Lebens ſo wohlfeil zu erhalten ſind, im dritten Jahre fettgeweidete aber nur zwei Drittheile deſſelben, ſo erſcheint der Vortheil bei der Maͤſtung vierjaͤhriger Ochſen ſehr bedeutend. Doch iſt nicht unerwaͤhnt zu laſſen, daß manche große Viehmaͤſter im Norden des Landes auch ſehr ſchwere dreijaͤhrige zu Markte bringen und die Wahrnehmung, daß ſie bei dieſem Verfahren bleiben, fuͤr die Zweckmaͤßigkeit deſſelben in ihrer Lage zu ſprechen ſcheint, auch verſichert Dickſon, ein bedeutender Viehhaͤndler, in der landwirth⸗ ſchaftlichen Vierteljahrsſchrift Nro. 30 S. 275, daß die Kurz⸗ hornraſſe ſchon im zweiten Jahre ihres Lebens mit dem groͤßten Vortheil zur Vollkommenheit zu bringen ſei.
Bei der Beſetzung des Weidelandes mit Vieh, die von der Beſchaffenheit des Bodens und Graswuchſes abhaͤngt, kann man im Allgemeinen die oͤrtliche Gewohnheit, in der Regel das Re— ſultat der Erfahrung, als den ſicherſten Fuͤhrer anſehen. Hier bleibt in Bezug darauf nicht viel zu dem hinzuzuſetzen, was bereits im einunddreißigſten Kapitel des erſten Bandes daruͤber geſagt worden, nur darauf iſt aufmerkſam zu machen, daß das Vieh im Fruͤhjahr nicht eher auf die Weide kommen darf, als bis es daſelbſt volle Nahrung findet, und daß das zum Fettwerden beſtimmte die beſten Weiden und die Vorhut darauf haben muß. Ihm ſolgt dann das Jungvieh, welches darauf bleibt, bis es im Winter aufgeſtallt oder in den Strohhof gebracht wird.
Dieſer iſt auf manchen großen Guͤtern ein fuͤr ſich um— ſchloſſener Raum, auf den meiſten jedoch ein offener von den Wirthſchaftsgebaͤuden umgebener Platz, der gegen die kalten Winde geſchuͤtzt und reichlich mit Stroh beſtreut, hinlaͤnglich warm fuͤr das Jungvieh wird. Haut und Haare deſſelben werden hier ge— wiſſermaßen unempfindlich gegen das Wetter, und es leidet daher, obgleich dem Regen und Schnee ausgeſetzt, im Ganzen nur wenig von der Kaͤlte; doch gedeiht es ſichtbar beſſer, wenn es den Schutz eines bedeckten Schuppens genießt, unter den es ſich nach Be— lieben zuruͤckziehen kann. Es ſollte ihm daher ſtets dieſer Schutz


