Teil eines Werkes 
2,1 (1840) Darstellung der Landwirthschaft Grossbritanniens in ihrem gegenwaertigen Zustande. 2,1
Entstehung
Einzelbild herunterladen

362 Einunddreißigſtes Kapitel.

ebenfalls nicht durch Wohlgeſchmack aus; ſie ſollen ſogar, nach Knights Angabe bei dem Eſſen ein langanhaltendes unangeneh⸗ mes Gefuͤhl in der Kehle, das ſogenannte Wuͤrgen in hohem Grade verurſachen, aber einen Saft geben, der dennoch reich an Zucker iſt, und nur ſo viel Herbigkeit beſitzt, wie jeder Gaumen es beim Weine liebt. Die beſten Birnenſorten dazu heißen Squaſch(Quatſch, ſo genannt wegen ihres Reichthums an Saft, ſie ſoll England mehr Champagner liefern, als dahin eingefuͤhrt wird), Huffcap, Sackpear, Redpear, Longland ꝛc. Die feineren Tafelbirnen, welche in England gezogen werden, ſind meiſtens aus Frankreich eingefuͤhrt und auch die in Deutſchland bekannten Sorten, namentlich alle Butter- und Muskatbirnen, die Bon chretien, St. Germain ꝛc. Dieſelben werden von vorzuͤglicher Guͤte auf den Inſeln Guernſey und Jerſey gewonnen. Eine aus dem Norden von Spanien gekommene Butterbirne, Pera de Mantega, und eine aͤhnliche aus dem noͤrdlichen Portugal, aus der Gegend von Guimargens ſollen an Wohlgeſchmack alle anderen Sorten uͤbertreffen.

Die Ernte der zu Wein beſtimmten Aepfel und Birnen tritt nicht in allen Jahren zu derſelben Zeit ein, ſie darf nicht eher vorgenommen werden, als bis die Fruͤchte bei einer leichten Er⸗ ſchuͤtterung von ſelbſt abfallem. Jede Sorte ſollte ſtets fuͤr ſich geerntet und bis zur voͤlligen Muͤrbigkeit aufgehoben werden. Dieſe herbeizufuͤhren bringt man die Fruͤchte in Haufen von einem Fuß Hoͤhe, und laͤßt ſie der Sonne, der Luft und dem Regen ausgeſetzt liegen, ohne ſie zuzudecken, es muͤßte denn Kaͤlte eintreten. Je mehr ſich die Haufen erwaͤrmen, deſto beſſer, weil dadurch viel Waſſer verdampft, die Staͤrke des Weins vermehrt und ſein Wohlgeſchmack erhoͤhet wird. Ob der rechte Grad von Muͤrbe eingetreten, laͤßt ſich daraus beurtheilen, wenn einzelne Fruͤchte zu faulen beginnen. Dann lieſt man die angefaulten ſogleich aus und bringt die uͤbrigen zur Muͤhle. Jede Sorte ſollte auch ſtets fuͤr ſich allein vermahlen werden. Wenn ſich ſolches nicht wohl machen laͤßt, ſo nehme man wenigſtens die zu gleicher Zeit reif gewordenen zuſammen. Auf dieſe Weiſe erhaͤlt man aus einem Garten nicht nur Obſtwein von verſchiedenem Geſchmack und verſchiedener Staͤrke, ſondern auch ſpaͤterhin durch Vermiſchung deſſelben ein beſſres Getraͤnk, als wenn man vor der Bereitung die verſchiedenen Sorten mengt.

8

3

ſchit 1 Unterſc umlaͤuf geworf Tage! Dee C in Her liche 6 Haartü das S deſſeb man n 5 Aopfel genannt nochma wieder und L. ſheads ten Pr Der b einen f rung wohle wein etwa i ben w vollgeſt nachder ſie beg

W verlier winden ten. ſlurni ſett,

dine 1