Teil eines Werkes 
2,1 (1840) Darstellung der Landwirthschaft Grossbritanniens in ihrem gegenwaertigen Zustande. 2,1
Entstehung
Einzelbild herunterladen

360 Einunddreißigſtes Kapitel.

mit Graben und Hecken, am beſten von Weißdorn, wohl umge⸗ ben ſei, um Diebe abzuhalten und das Waſſer abzuleiten. Zu letzterem Zwecke koͤnnen auch Abzuͤge noͤthig werden. Dann pfluͤgt oder graͤbt man das Land, wenn es nicht Weide oder Grasland iſt und bleiben ſoll, wo moͤglich funfzehn Zoll tief um, ſetzt die Baͤume in die vorgezeichneten Loͤcher ſorgfaͤltig ein, und beſtellt dann das Ganze mit einem niedrig wachſenden Hafer und darun⸗ ter geſaͤeten Graͤſern.

Soll aber das dazu beſtimmte, zu Gras etwa niednieliegende Land unverſehrt bleiben, ſo fertigt man blos an den beſtimmten Stellen Loͤcher von ſechs Fuß Weite im Gevierte und von acht⸗ zehn Zoll Tiefe an, legt den auf dieſen Stellen ausgeſtochenen Raſen auf die Seite, und wirft in die Loͤcher vor dem Einpflan⸗ zen der Baͤume etwas gute mit verrottetem Duͤnger vermengte Erde. Dieſes Verfahren iſt gut, ſobald der Boden hinlaͤnglich tief iſt und einen durchlaſſenden Untergrund hat, taugt aber gar nichts, wenn dieſer aus ſteifem undurchdringlichen Thon beſteht, weil dann in dieſen Loͤchern das Waſſer ſich ſammelt und ſtehn bleibt.

Man verfahre indeſſen, wie man wolle, ſo duͤrfen die Loͤcher nicht eher gemacht werden als bis man die Baͤume pflanzen will, die mit Sorgfalt der Baumſchule enthoben und eingeſetzt werden muͤſſen. Dabei verfaͤhrt man in England ganz ſo, wie in Deutſch⸗ land, wo es mit Sorgfalt geſchieht.

Wenn man die Baͤume zur Ciderbereitung pflanzt, iſt es wohl gethan, die von einer Sorte nebeneinander zu ſetzen, weil es von Wichtigkeit iſt, nur Fruͤchte gleicher Art mit einander zu Obſtwein zu verarbeiten; indem der Saft von verſchiedenen nicht gleichmaͤßig gaͤhrt und deshalb ein minder gutes Getraͤnk liefert.

Die beſte Zeit zum Pflanzen iſt, wenn die Vegetation ſchlum⸗ mert, alſo nach dem Abfall der Blaͤtter bis zum Schwellen der Knoſpen im naͤchſten Fruͤhling, oder von Ende Octobers bis zur Mitte des Februars. Das beſte Alter der Baͤume iſt ſechs Jahre nach ihrer Anſaat, wo ſie einen Stamm von ſechs Fuß Hoͤhe ge bildet haben. Da ſchoͤne glatte und gerade Staͤmme viel zur Schoͤnheit und Ergiebigkeit eines Obſtgartens beitragen, muß man ſich es angelegen ſein laſſen, ſie alſo zu erziehen, und zu dem Ende die jungen Baͤume nach dem Setzen mit einem ſtarken Pfahl und dichten Dornenzaun verſehen, wenn das bepflanzte

₰ℳ

W

Erudf mm leſet tm Theit iim offe Ger ihnen ui änander jdoch d zu ziehe nere Gc Bei die dens in deutſche behande Anlage Saamer des vor rungzar Sorgfa D noch ni ter der meyre denen, tügiih cagee, ock( der wo mocksr Cder die ei hen, geben, nur e haupt ſellte ſieſor

vonj