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Von den Obſtgaͤrten— dem Apfel⸗ und Birnenwein. 359
ohne alle Vermengung mit thieriſchen Miſt, auf einem ſechszolligen Untergrunde von groben Steinen, Ziegelbrocken, Felsſtuͤcken ꝛc. ein weit kraͤftigeres und geſuͤnderes Wachsthum der Obſtbaͤume erzeuge, als ein doppelt ſo tiefer reicher Gartenboden. Es iſt wirk⸗ lich eine auffallende Thatſache, daß bei dem Umgraben alter Obſtgaͤrten, die vor mehren Jahrhunderten von Noͤnchen gepflanzt worden waren, Ziegel und andere Steine unter den Stellen ge⸗ funden wurden, wo die Baͤume ſtanden. Die Abſicht war dabei augenſcheinlich geweſen, daß man das Austreiben ihrer Wurzeln in den tiefer liegenden ſchlechten Boden verhuͤten wollte. Manche Obſtzuͤchter haben es noch an der Gewohnheit bei dem Pflanzen junger Obſtbaͤume einen flachen Stein unterzulegen, um die Wur⸗ zeln zu zwingen, daß ſie ſich in der Oberflaͤche verbreiten. Es moͤchte dieſes jedoch wenig helfen; denn iſt der Boden an ſich gut, ſo werden ſie ſolches auch ohnedies thun, und iſt er ſchlecht, ſo wird der untergelegte Stein ſie nicht dazu zwingen.
Die Entfernung, in welcher die Baͤume zu pflanzen ſind, iſt ein Gegenſtand von großer Wichtigkeit. Zu eng gepflanzt, ge⸗ deihen ſie, mit den Wurzeln und den Zweigen ſich verſchlingend, nicht; zu weit geht an Ertrag verloren. Nach der Anſicht der erfahrenſten Obſtzuͤchter beduͤrfen die Apfel⸗ und Birnenbaͤume zur Zeit ihrer vollen Tragbarkeit einen Raum von vierzig Fuß unter ſich; da ſie aber ſchon, ehe ſie dahin gelangen, und ehe ſie ein— ander hindern, Fruͤchte bringen, kann man ſie anfangs enger pflanzen, am beſten dreizehn Fuß auseinander in Reihen, die zwanzig Fuß von einander entfernt ſind, in denen man ſie dann, einen um den andern herausſchlagend, gehoͤrig verduͤnnen kann. Sie im Quincunx einzuſetzen iſt beſonders vortheilhaft, weil ihnen dadurch mehr Licht und Luft verſchafft wird, als wenn ſie in glei⸗ chen Linien ſtehen. Zwergbaͤume, deren Anpflanzung auf hohen Punkten oder in der Naͤhe der See vorzugsweiſe zu empfehlen iſt, koͤnnen allerdings enger ſtehn, und ſollten nie uͤber vier Fuß bis zum Anfang ihrer Krone hoch werden, jemehr dem Winde ausgeſetzt, deſto niedriger; die hochſtaͤmmigen Obſtbaͤume dagegen in Anlagen, wo Vieh hinkommt, muͤſſen mindeſtens einen Schaft von ſechs Fuß Hoͤhe bekommen, ehe ſie ihre erſten Seitenzweige treiben.
Bei der Zubereitung des Bodens zu einer Obſtanlage iſt das Wichtigſte darauf zu ſehen, daß das dazu beſtimmte Grundſtuͤck


