Teil eines Werkes 
2,1 (1840) Darstellung der Landwirthschaft Grossbritanniens in ihrem gegenwaertigen Zustande. 2,1
Entstehung
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Von den Obſtgaͤrten Aepfel⸗ und Birnenwein. 357

zu tief; denn ſie gedeihen beſſer in einer maͤßigen Erhoͤhung und einer offnen Lage, als in einer Tiefe. Sie ſollten deshalb auch weder von Natur, noch durch Kunſt zu ſehr geſchuͤtzt ſein; denn wenn ſie nur vor den herrſchenden Winden geſichert ſind, leiden ſie um ſo weniger von Fruͤhjahrsfroͤſten und Sommerkaͤlte, je freier und hoͤher ſie liegen. Wenn es indeſſen moͤglich zu machen iſt, ſollte man ſie ſtets auf einem ſanft nach Suͤden oder Suͤd⸗ oſten ſich neigendem Grundſtuͤcke anbringen. An einem noͤrdlichen Abhange, wenn ſie hier uͤbrigens geſchuͤtzt ſind, leiden zwar die Bluͤthen, die hier ſpaͤter zum Vorſchein kommen, oft weniger von den Fruͤhjahrswinden, als in ſuͤdlicher Lage; das Obſt wird aber hier weniger ſchmackhaft. Jede Anlage dieſer Art iſt uͤbrigens ſtets mit Graͤben und Hecken zu umgeben, um ſie vor Eindring lingen und die jungen Baͤume vor den Winden zu ſchuͤtzen.

Der Boden muß entweder von Natur gut, oder durch Zu⸗ miſchungen gut gemacht, weder zu ſtreng noch feucht, und hin⸗ laͤnglich tief ſein. In den Verhandlungen der Londoner Garten⸗ baugeſellſchaft wird, auf Erfahrungen geſtuͤtzt, behauptet, daß der Apfelbaum auf einem Sandboden ſeine Fruͤchte eher zur vollſtaͤn⸗ digen Reife bringe, als auf einem ſtrengen Boden, aber nicht ſo lange darauf ausdauere. Er verlangt fuͤnf bis zwoͤlf oder drei⸗ zehn Jahre, ehe er tragbar wird; der Birnbaum zwoͤlf bis acht⸗ zehn Jahre. Der beſte Boden fuͤr beide iſt jedenfalls ein ſolcher, der reich genug iſt, einen uͤppigen Baumwuchs hervorzubringen, denſelben aber nicht widernatuͤrlich beſchleunigt. Ein alter Ge⸗ muͤſegarten eignet ſich daher nicht wohl zu einer Obſtpflanzung, aber ein ehemaliger Hopfengrund wird, in Herefordſhire wenig ſtens, fuͤr ganz vorzuͤglich dazu paſſend gehalten.

In Herefordſhire glaubten fruͤher die Obſtzuͤchter, guter Cider koͤnne nur von auf leichtem Sandboden gewachſenen Fruͤchten erzeugt werden. Philips ruft daher den Landwirthen zu:

Schaut hin, wo uͤppig ſich der Roggen Mit vollen Aehren auf den Boden neigt, Und weiht ſolch Land dem Apfelbaum.*)

*) J. Philips, geb. den 30. December 1676 zu Bampton in Orfordſhire und geſtorben zu Hereford 15. Februar 1708 kurz nach dem Antritt ſeines dreiunddreißigſten Jahres, ſchrieb mehre Gedichte, von denen beſonders das eine Blenheim betitelt, zur Verherrlichung des Sieges des Herzogs von Marl⸗ borough, und ein Lehrgedicht uͤber die Bereitung des Obſtweins unter dem Titel: the Cider beruͤhmt geworden ſind. Dieſes Lehrgedicht ſein groͤßtes un⸗