356. Einunddreißigſtes Vapitel.
Herefordſhire, dem Hauptciderdiſtrikt, ſcheinen erſt unter der Re⸗ gierung Karls I. entſtanden zu ſein, nachdem ſich Lord Scuda⸗ more nach der Ermordung ſeines Freundes, des Herzogs von Buckingham, nach Home Lacey zuruͤckzog, und in einer ehren⸗ vollen Benutzung ſeiner laͤndlichen Muße Troſt und Freude fin⸗ dend, der Erziehung von Obſtbaͤumen beſondere Aufmerkſamkeit ſchenkte, woraus hernachmals eine Lieblingsbeſchaͤftigung des daſi⸗ gen Landadels entſtand.
Es gibt zwar wohl nur wenig Landguͤter von einigem Um⸗ fang in England, bei denen ſich nicht auch ein Obſtgarten be⸗ faͤnde, der mehr Fruͤchte liefert, als die Familie zu verzehren ver⸗ mag, aber nur in den ſuͤdlichen und weſtlichen Grafſchaften ſo wie in einzelnen Gegenden von Irland befinden ſich ſo große Obſtanlagen, daß die Bereitung des Ciders aus ihrem Ertrage ein wichtiges landwirthſchaftliches Geſchaͤft werden kann. Zwar findet man deren auch in Clydesdale in Schottland, die mehre hundert Acker einnehmen, allein die hier erbauten Fruͤchte dienen nur zum Beduͤrfniß der Tafel. In jenen Diſtrikten, namentlich in Hereford, Worceſter, Somerſet, Devon und Cornwal wird bei dergleichen Anpflanzungen die Beſchaffenheit des Bodens und die Lage des Grundſtuͤcks wohl beruͤckſichtiget; aber in andern Gegen⸗ den beachtet man dieſe Umſtaͤnde haͤufig gar nicht, ſondern ſucht nur die Baͤume in die Naͤhe des Wirthſchaftshofes zu bringen, der Standort moͤge ihnen uͤbrigens guͤnſtig ſein oder nicht. Man ſetzt ſie auch in verſchiedenen Entfernungen auseinander, mehr nach augenblicklicher Laune, als nach richtigen Grundſaͤtzen, ſieht ferner nicht darauf, ob ſie gerade oder krumm wachſen, beſchnei⸗ det ſie nicht, entzieht ihnen jede Pflege und verſtattet wohl gar, daß Vieh aller Art ruͤckſichtslos darunter weide, die Rinde be⸗ ſchaͤdige und wenn es dahin langen kann, die Zweige abbeiße.
Daß ſo gehaltene Obſtanlagen nur einen traurigen Anblick gewaͤhren koͤnnen, iſt natuͤrlich. Es iſt zwar angenehm, ſie in der Naͤhe des Wirthſchaftshofes zu haben, wenn aber hier kein paſſender Standort fuͤr ſie iſt, muß man einen andern aufſuchen. Dies gilt indeſſen allerdings nur fuͤr groͤßere Pflanzungen dieſer Art, von denen man einen lohnenden Ertrag erwartet; daneben koͤnnen kleine Obſtgaͤrten in der Naͤhe des Gehoͤftes zur Annehm⸗ lichkeit oder Zierde oder zum Aufenthalt abgeſetzter Kaͤlber und Laͤmmer immer noch beſtehen.
Die beſte Lage fuͤr Obſtpflanzungen iſt weder zu hoch noch
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