Teil eines Werkes 
2,1 (1840) Darstellung der Landwirthschaft Grossbritanniens in ihrem gegenwaertigen Zustande. 2,1
Entstehung
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350 Dreißigſtes Kapitel.

Ertrag und Koſten.

Der Ernteertrag des Hopfens wechſelt nach Boden und Wit⸗ terung von 1 20 Centner vom Acker; denn er iſt vielen Zufaͤl⸗ len unterworfen, die ſein Mißrathen, ſelbſt wenn er die ſchoͤnſten Hoffnungen erregt, herbeifuͤhren. Sieben Centner kann man viel leicht als Durchſchnittsertrag annehmen, und dabei findet der Pro⸗ ducent gut ſeine Rechnung. Es tritt hier ſogar der ſeltne Fall ein, daß man einen weit hoͤheren Ertrag, wenn er oft ſtatt fin⸗ det, nicht fuͤr ihn vortheilhaft haͤlt; denn dadurch wuͤrde nicht nur der Preis ſehr herabgedruͤckt werden, ſondern auch eine be⸗ deutende Vermehrung der Acciſe, ſo wie der Koſten fuͤr das Pfluͤcken, Packen, zu Markt Fahren, Auflagern und Proviſion entſtehen und der Verkauf der geringeren Sorten ſich ſo erſchwe⸗ ren, daß er kaum, und nur mit Verluſt zu bewirken ſein moͤchte.

Die Produktionskoſten bis zur Zeit des Pfluͤckens ſind bei⸗ nahe gleich, die Ernte moͤge reichlich oder duͤrftig ausfallen. Man hat darunter zu begreifen, Landrente, Zehnten, andere Abgaben, Kapitalzinſen, Duͤnger, Abnutzung der Stangen, Arbeit und Er⸗ neuerung der Pflanzen. Sie ſind verſchieden nach den verſchiede⸗ nen Grafſchaften; in Worceſter und Hereford am niedrigſten, in Mittelkent am hoͤchſten. Im Durchſchnitt berechnen ſie ſich auf 30 Pfund Sterling pro Acker des Jahres, ohne das Afluͤcken. Die jaͤhrliche Abnutzung der Stangen iſt fuͤr dieſe Flaͤche zu 6 8 Pfund Sterling und die Arbeit dabei zu 13 17 Shilling anzu⸗ nehmen. Das Pfluͤcken, Trocknen und Packen, ſo wie die Aus⸗ gaben fuͤr Bier, Schwefel, Fuhrlohn, Lagergeld und Proviſion laſſen ſich auf 23 26 Pfund Sterling fuͤr die Tonne Hopfen berechnen, ohne die Abgaben. Alles zuſammengenommen moͤgen demnach dieſe Ausgaben, je nachdem die Ernten mehr oder minder ergiebig waren, in runden Zahlen etwa 37 48 Pfund Sterling auf die Tonne betragen.

Daraus geht hervor, daß die Koſten des Hopfenbau's ſelbſt in guͤnſtigen Verhaͤltniſſen ſehr bedeutend ſind, und nicht Jeder⸗ mann das dazu erforderliche Kapital aufbringen kann. Erwaͤgt man dabei vollends, welche ungeheure Menge von Miſt dadurch der uͤbrigen Wirthſchaft zu ihren großen Schaden entzogen wird, ſo geht immer deutlicher hervor, daß der Hopfenbau bei ſeiner Unſicherheit im Ertrage mehr zu den gewagten Spielen als zu den regelmaͤßigen Beſchaͤftigungen des Ackerbau's zu rechnen iſt⸗

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