Teil eines Werkes 
2,1 (1840) Darstellung der Landwirthschaft Grossbritanniens in ihrem gegenwaertigen Zustande. 2,1
Entstehung
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8348 Dreißigſtes Kapitel.

Sehr eigenfinnige Hopfenbauer fuͤgen dazu noch eine vierte, wel⸗ che die mißbildeten oder auf irgend eine Weiſe waͤhrend des Wachsthums beſchaͤdigten Koͤpfe enthaͤlt.

Es iſt von Wichtigkeit, daß der Hopfen ſo bald als moͤglich nach dem Pfluͤcken getrocknet werde, weil er ſich, zu lange in den Koͤrben ſtehen bleibend, leicht erhitzt und dadurch an Guͤte verliert. Der in den Morgenſtunden gepfluͤckte wird daher ſchon des Mittags auf den Trockenofen gebracht.

Die Behandlung des Hopfens hier erfordert große Sorg⸗ ſamkeit; denn ſein Geruch und Geſchmack ſind uͤberaus fluͤchtiger Natur. Der zu ſeinem Trocknen beſtimmte Ofen iſt einer Malz⸗ darre ſehr aͤhnlich. Die Koͤpfe werden 5 6 Zoll hoch auf ein daruͤber gebreitetes Haartuch gebreitet. Der Ofen muß ſchon vor⸗ her geheitzt worden ſein und einen nur maͤßigen Grad von Hitze haben, damit das Trocknen nicht zu ſchnell geſchehe. Dieſer Waͤrmegrad wird erhalten, bis die obere Schicht Hopfen warm geworden. So bald die untere trocken zu ſein ſcheint, werden die Koͤpfe umgewendet, ſo daß die obere zu unterſt kommt, vor her aber die Waͤrme des Ofens gemaͤßigt und erſt wieder ver⸗ ſtaͤrkt, wenn das Wenden voruͤber iſt. Die Staͤrke, in der man den Hopfen aufſchuͤttet, muß ſich nach ſeinem Zuſtand richten; iſt er feucht, ſo macht man nur duͤnne Schichten und wendet einen geringeren Grad von Hitze an, weil ſonſt von dem ent⸗ ſtehenden Dampf die Koͤpfe leicht klumpenweis zuſammenpacken. Man hat deshalb auch bisweilen Oefen mit zwei in einer Entfernung von 5 6 Fuß uͤbereinander ſtehende Hordenlagen. Auf die obere wird der gruͤnſte und feuchteſte geſchuͤttet und ſo lange darauf ge⸗ laſſen, bis er die groͤßere Hitze der unteren Horden ertragen kann. Das gehoͤrige Austrocknen des auf einmal aufgeſchuͤtteten Hopfens erfordert gewoͤhnlich zehn bis zwoͤlf Stunden Zeit. Ein Ofen von vierzehn Fuß Laͤnge trocknet daher in vierundzwanzig Stun den 200 Buſhel friſche Hopfenkoͤpfe, die getrocknet ungefaͤhr 250 Pfund geben; verſteht ſich bei zweimaligem Aufſchuͤtten; denn die dabei angeſtellten Maͤnner arbeiten Tag und Nacht. Das an⸗ gewendete Brennmaterial ſind entweder Cokes(abgeſchwefelte Steinkohle) oder Holzkohlen, weil dieſe der Feinheit des Hopfens keinen Abbruch thun. Ein Hopfentrockenhaus mit maͤßig großem Ofen koſtet, maſſiv gebaut, gegen 200 300 Pfund Sterling; manche weit groͤßere Summen.

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