Teil eines Werkes 
2,1 (1840) Darstellung der Landwirthschaft Grossbritanniens in ihrem gegenwaertigen Zustande. 2,1
Entstehung
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346 Dreißigſtes Kapitel.

Pfluͤcken, Trocknen und Verpacken.

Der Hopfen ſetzt ſeine Saamenkoͤpfe bisweilen ſchon zeitig im Auguſt an, und reift bei guͤnſtigem Wetter zu Ende dieſes Monats, ſonſt zu Anfang des Septembers. Wenn die Saamen⸗ koͤpfe vom bleichen Strohgelb in ein lichtes Braun uͤberzugehn anfangen, einen durchdringenden gewuͤrzhaften Geruch annehmen, ſich feſt anfuͤhlen und leicht zerreiben laſſen, dann iſt die richtige Zeit ihrer Reife gekommen.

Das Hopfenpfluͤcken iſt eine der heiterſten und belebteſten laͤndlichen Scenen; denn außer den in der Wirthſchaft gewoͤhnlich angeſtellten Arbeitern und Dienſtboten beſtehen die Pfluͤcker auch noch aus den verſchiedenſten Gruppen von Maͤnnern, Weibern und Kindern jedes Alters, die aus allen Orten der Umgegend durch die Gewißheit, Verdienſt zu finden, herbeigelockt werden, und an das Werk mit lauter Froͤhlichkeit gehen, die auch faſt nie mals geſtoͤrt wird, ob ſie gleich ſelten ein ander Obdach waͤhrend der ganzen Zeit finden, als einen alten Mantel, den ſie an der Seite einer Hecke uͤber Buͤgel breiten, um ſich ein elend Zigeu nerzelt zu bilden. Wenn dann der Abend kommt und ihre Arbeit endet, erquicken ſie einander reichlich mit allerlei laͤndlichen Spei⸗ ſen, die ſie an einem mit den Hecken nicht kaͤrglich entnomme⸗ nem Holze genaͤhrten Feuer kochen, und am Schluß der Ernte feiern ſie ein luſtiges Feſt, bei welchem eine der Schoͤnſten unter den Anweſenden aufs Zierlichſte herausgeputzt wird, um als Hopfenkoͤnigin bei dem Gelag den Vorſitz zu fuͤhren.

Als Vorbereitung fuͤr das Hopfenpfluͤcken, werden ſtarke Rah⸗ men von Holz(bins Kaſten genannt), die etwa neun Fuß lang und vier Fuß breit ſind, an verſchiedene Punkte der Anlage auf dazu eingeſchlagenen, drei Fuß hohen Pfaͤhlen befeſtiget. Auf jeder Seite eines ſolchen Rahmens oder gleichſam Tiſches haben drei bis vier Pfluͤcker Platz, die mit dem Mann, der die Stan⸗ gen zutraͤgt und wieder wegnimmt, einen ſogenannten Satz bil⸗ den, und den abgepfluͤckten Hopfen in ein grobes Tuch werfen, das in dem Innern des Rahmens eingehaͤngt iſt, und ſo in ſei⸗ ner Mitte einen großen Sack bildet.

Zuvoͤrderſt werden nun die Ranken 23 Fuß hoch uͤber dem Boden abgeſchnitten(tiefer ſie abzuſchneiden haͤlt man den Wurzeln fuͤr gefaͤhrlich) und dann die Stangen vermittelſt eines Werkzeugs, das in Kent Hopfenhund(hop- dog) heißt, heraus⸗

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