Teil eines Werkes 
2,1 (1840) Darstellung der Landwirthschaft Grossbritanniens in ihrem gegenwaertigen Zustande. 2,1
Entstehung
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440 Dreißligſtes Kapitel.

und den ſich ausbreitenden Wurzeln der Hopfenpflanzen, vor⸗ nehmlich den jungen zarten, ein weiteres Feld zu ihrer Verbrei⸗ tung geoͤffnet wird. Man graͤbt demnach das Ganze entweder zwei Spatenſtiche tief um, oder ſucht daſſelbe durch ein Doppel⸗ pfluͤgen zu bewirken. Letzteres kommt haͤufiger in Anwendung, weil es mit weniger Koſten auszufuͤhren iſt, jenes aber iſt doch wohl wirkſamer und duͤrfte die ſpaͤtere Bearbeitung erleichtern, deshalb am Ende auch nicht koſtſpieliger ſein.

Iſt nun das Land auf die eine oder die andere Weiſe wohl in Ordnung gebracht, ſo zieht man zuvoͤrderſt eine Linie parallel mit einer der Hecken wenige Fuß von ihr entfernt, und dann vermittelſt einer Meßkette parallel mit dieſer in beſtimmter Ent⸗ fernung aͤhnliche Linien uͤber das ganze Land hinweg. An den Gliedern der Kette bringt man Zeichen an, um die Punkte zu be⸗ ſtimmen, wo die Hopfenpflanzen hinkommen ſollen, und ſchlaͤgt an dieſen Punkten kleine Pfaͤhle ein. Hierbei finden große Ver⸗ ſchiedenheiten ſtatt: Einige geben den Linien, welche die Reihen bezeichnen ſollen, eine Entfernung von 78 Fuß, und den Punkten fuͤr die Pflanzen 3 4 Fuß, Andere dagegen die mitt⸗ lere Entfernung von dieſen den Reihen ſowohl, wie den Pflan⸗ zen. Bei Farnham iſt die gewoͤhnliche Entfernung der letztern ſo berechnet, daß auf 56 Fuß in jeder Richtung eine Pflanze kommt, und in den meiſten Gegenden von Kent bindet man in jedes zehnte Glied der gewoͤhnlichen Meßkette ein Zeichen, und richtet es ſo ein, daß tauſend Stoͤcke auf den Acker kommen, ent⸗ weder in regelmaͤßigen Reihen oder haͤufiger noch im Quincunx, weil dadurch jede einzelne Pflanze mehr Raum erhaͤlt und die Windſtroͤmung mehr gebrochen wird.

Die gewoͤhnliche Pflanzzeit iſt der Anfang oder die Mitte des Maͤrzes; doch bisweilen auch der October. Man nimmt zu Pflaͤnz⸗ lingen in der Regel junge Triebe, die man das Fruͤhjahr zuvor von alten Hopfenpflanzen abgeſchnitten und in eine Pflanzſchule eingeſetzt hat. Hebt man ſie hier zum Auspflanzen in die neue Anlage heraus, ſo waͤhlt man von ihnen die ſtaͤrkſten und kraͤf⸗ tigſten aus. Man nennt dieſe Pflaͤnzlinge oder Setzlinge Fechſer, und ſchneidet ſie gewoͤhnlich von den Mutterſtoͤcken in einer Laͤnge von 45 Zoll ab; ſie muͤſſen wo moͤglich 3 4 Augen haben und ſind ſie, wenn man ſie zum Verſetzen aus der Pflanzſchule aushebt, zu uͤppig gewachſen, ſo ſtutzt man ihre Triebe und Wur⸗ zeln etwas ab. Man nimmt auch bisweilen zu neuen Hopfenan⸗

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