Teil eines Werkes 
2,1 (1840) Darstellung der Landwirthschaft Grossbritanniens in ihrem gegenwaertigen Zustande. 2,1
Entstehung
Einzelbild herunterladen

338 Dreißigſtes Kapitel.

Jahren außerordentlich reiche Hopfenarten, er ſteht aber, hinſicht⸗ lich ſeiner Guͤte unter dem von Oſtkent; ſeine Koͤpfe ſind zwar groͤßer und ſtaͤrker, enthalten aber weniger Mehl. Der groͤßte Theil des Bodens um Farnham beſteht aus einem ſehr milden, humusreichen braunen Lehm oder einem an Kieſelſtein reichen, trocknen, ſtrengen, jedoch leicht bearbeitbaren Lehm von großer Tiefe, der auf einem kalkigen oder mergelichtem Untergrunde ruht, und traͤgt einen Hopfen, der ſich durch feine gewuͤrzreiche Bitter⸗ keit auszeichnet. Der Worceſter- und Hareford⸗Hopfen waͤchſt hauptſaͤchlich auf einem ſeichten, lockeren, von Eiſenocher roth ge⸗ faͤrbten Boden, der haͤufig auf einem weichen, broͤcklichen, durch Froſteinwirkung leicht zerfallenden Sandſtein ruht, und wird vor⸗ zuͤglich geſchaͤtzt wegen des feinen Geſchmacks, den er dem Bier ertheilt, daher beſonders gut von den Brauern bezahlt, die ein leichteres Bier, das ſogenannte Tiſchale, liefern.

Wenn nun aber auch der Hopfen, wie ſich aus dem Geſag ten ergibt, auf ſehr verſchiedenartigen Boden waͤchſt, ſo ſcheint doch ein friſcher, reicher, dunkelgefaͤrbter Lehmboden, dem etwas broͤcklicher Sandſtein beigemengt iſt und der einen waſſeranſaugen⸗ den Kalkuntergrund hat, allein derjenige zu ſein, der alle fuͤr eine Hopfenpflanzung erwuͤnſchten Eigenſchaften in ſich ver⸗ einigt, wo eine ſolche nicht nur ein vorzuͤglich gutes und reich⸗ liches Produckt liefert, ſondern auch lange ausdauert, ohne eine Erneuerung zu beduͤrfen. Denn wenn auch der Hopfen eigent⸗ lich eine perennirende Pflanze iſt, ſo nimmt die Kraͤftigkeit ſeines Wuchſes mit der Zeit doch bedeutend ab, ſobald der Boden und beſonders der Untergrund ihm nicht zuſagen. Es gibt zwar viel Beiſpiele, daß ein ganz gewoͤhnlicher Boden durch ſorgfaͤltige Kultur dahin gebracht worden iſt, reiche Hopfenernten zu liefern; aber keine Kunſt vermag es, ſolche auf einem, der keinen kalki⸗ gen Untergrund hat, ſei er ſonſt auch noch ſo gut, eine lange Reihe von Jahren hindurch in gleicher Staͤrke zu erziehen. So dauert auf dem reichen ſtrengen Boden des Waldes von Kent ſel⸗ ten eine Hopfenanlage uͤber zehn bis zwoͤlf Jahre in gleicher Kraft fort, waͤhrend es auf dem gebundenen kraͤftigen Lehmboden in der Umgebung von Farnham, der auf Kalkfelſen ruht, Hopfenpflan⸗ zungen gibt, die ſeit undenklichen Zeiten beſtehen. Boden, der an Kieſeln und großen Steinen reich iſt, ſo wie Sand⸗ und Grandboden eignen ſich nicht fuͤr Hopfen, und wenn auch auf einem zaͤhen Thonboden, der keinen Kalk ſowohl in der Ober⸗

ſäche, wie werden, ſ de Güte d heyfenpflan

Die Lage igt zu werd kidet jedoch denen der g vorzugsweiſ ftinde berſt Vorzug gebe den gffhr. ten Jahte bildung; a er jedoch ſch ten bisweile

Die e ten Grund den. Vill bor der M das d u befahten ue nen. Ger Miſt auf durch die Frucht woh ſtande befin Norfolker? Dieh dara ds Land i 6 vor der menn zu la ton diſem dögekomwen Puntte, wi ſenden die der Dünga