336 Dreißigſtes Kapitel.
betrachtet wurde, und jetzt zu den werthvollſten Feldgewaͤchſen ge⸗ rechnet wird. Das engliſche Wort,„Hop“ obgleich wahrſcheinlich von dem Angelſaͤchſiſchen hoppan, klettern, abzuleiten, iſt doch aus dem deutſchen, Hoppen oder Hopfen in die engliſche Sprache uͤbergegangen. Die erſte bekannte Angabe von ſeinem Anbau fin⸗ det man in fraͤnkiſchen Urkunden, wo der humolarii Erwaͤhnung geſchieht, unter denen wahrſcheinlich Hopfengaͤrten zu verſtehen ſind; wir erfahren jedoch von Beckmann, ſiehe deſſen Geſchichte der Erfindungen, daß die erſte beſtimmte Nachweiſung von der Benutzung des Hopfens aus dem Anfang des vierzehnten Jahr⸗ hunderts ſtammt, wo man, wie es ſcheint, in den Niederlaͤndi— ſchen Brauereien zuerſt anfing, regelmaͤßig von ihm Gebrauch zu machen. Wenn man aber auch ſeine guͤnſtige Wirkung auf die Konſervation des Bieres anerkannte, ſo warf man ihm doch vor, daß er ſchaͤdliche Eigenſchaften enthalte, daß er beſonders den Koͤrper austrockne und Melancholie erzeuge. Damit uͤbereinſtim— mend finden wir in den Haushaltungsvorſchriften Koͤnigs Hein— rich VIII. von England einen Befehl an den Brauer, keinen Hopfen in das Ale zu thun. Selbſt noch in einer ſpaͤtern Pe⸗ riode reichte der Gemeinderath der City von London bei dem Par⸗ lamente eine Petition gegen den Gebrauch des Hopfens ein, weil dadurch der Geſchmack des Getraͤnks verdorben und die Geſund⸗ heit der Menſchen gefaͤhrdet werde.
Angebaut wurde der Hopfen in England nicht eher, als um das Jahr 1524, und nach einem Diſtichon in Backers Chronik ſollte man meinen, die Einfuͤhrung des Bieres habe auch in die— ſer Zeit ſtatt gefunden. Es heißt naͤmlich daſelbſt.
„Turkies, carps, hoppes, piccarell and beere
Come into Englande all in one yeare.“
(Puter, Karpfen, Hopfen, Piccarell und Bier
Bracht' in England all daſſelbe Jahr herfuͤr.) Dies darf man aber nur auf ſolches Bier, wie es gegenwaͤrtig im Gebrauch iſt, beziehen; denn Ale, aus Malz ohne Zuthat von Hopfen gebraut, war gewiß ſchon weit fruͤher bekannt. Aus dem Ende des dreizehnten Jahrhunderts unter der Regierung Eduard I. findet ſich eine Pachturkunde zwiſchen William, den Earl von War⸗ wick und einem gewiſſen Adam Underwood vor, wo dieſem die Be⸗ dingung mit geſtellt wird, daß er fuͤr den Lord auf deſſen Gut alljaͤhrlich drei Quarter Malz machen ſolle. Damals wuͤrzte man
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