Teil eines Werkes 
1 (1839) Darstellung der Landwirthschaft Grossbritanniens in ihrem gegenwaertigen Zustande. 1
Entstehung
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640 Drei und dreißigſtes Kapitel.

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hohen und Wieſenſchwingel, Festuca elatior und pratensis; fran⸗ zoͤſiſches Raigras, Holcus avenaceus; gelbes Hafergras; Wegerich; Pimpinelle; Zaunwicke, Vicia sepium; Ruchgras und engliſches Raigras.

Auf Torfboden Ruchgras, Knaulgras; wolliges Honiggras, Holcus lanatus; Wieſenfuchsſchwanz; Lieſchgras; weißes Strauß⸗ gras, Agrostis Alba und Kammgras.

Auf naſſem Marſchboden Fioringras, Agrostis stolonifera; Mannagras, Poa, ſonſt Festuca fluitans; kniefoͤrmiger Fuchsſchwanz, Alopecurus genienlatus; Waſſerſchmielen, Aira aquatica; Waſſer⸗ riſpengras, Poa aquatica, und noch einige gewoͤhnliche Waſſer⸗ pflanzen.

Auf einem gemiſchten Boden, der Sand, Kalk und Thon haͤlt, erlangen in guͤnſtiger Lage faſt alle guten Wieſenpflanzen, beſon⸗ ders die Riſpengraͤſer und Schwingelarten ein uͤppiges Wachsthum.

Es moͤge nachſtehend eine kurze Angabe der Eigenſchaften der vor⸗

zuͤglichſten unter ihnen folgen:

Poa annua, jaͤhriges Riſpengras(annual meadow-grass), iſt, wie ſchon ſein Name beſagt, nicht ausdauernd; da es aber den ganzen Sommer hindurch bluͤht und immer Saamen zur Reife bringt, welcher ausfaͤllt, ſo erhaͤlt es ſich dennoch fortwaͤhrend. Es wird von allem Vieh ſehr geliebt und wirkt ſehr guͤnſtig auf die Milch, deren Buttergehalt es vermehrt. Sein Ertrag iſt in⸗ deſſen gering.

Poa pratensis, Wieſenriſpengras(Smooth-stalked poa), eines der nutzbarſten Graͤſer; es waͤchſt auf dem trockenſten Boden, bleibt gruͤn waͤhrend des Winters, treibt zeitig im Fruͤhjahre junge Schoͤß⸗ linge, gibt vorzuͤgliches Heu und bluͤht im Mai.

P. trivialis, gemeines Riſpengras(rough-stalked poa), aͤhnelt im Außern dem vorigen ſehr, weicht aber in ſeinen Eigenſchaften von ihm ab. Es gedeiht nur gut in niedrigen Lagen und auf feuchtem Boden, eignet ſich daher vorzuͤglich fuͤr Waͤſſerungswieſen, bluͤht ſpaͤter als das vorige, und leidet von Trockenheit und ſtren⸗ ger Kaͤlte, liefert aber in guͤnſtigem Standorte viel und gutes Futter. Auf der in ganz England wegen ihrer Ergiebigkeit be⸗ ruͤhmten Orcheſton⸗Wieſe in der Naͤhe der Ebene von Salisbury ſoll es uͤber 8 Fuß hoch werden. Beide Arten pflanzen ſich nur ſchwach durch Wurzelſchoͤßlinge fort, und muͤſſen daher von Zeit zu Zeit, um nicht endlich auszugehen, zur vollen Reife kommen oder neu angeſaͤet werden. Dabei iſt es noͤthig, den feſt an ein⸗

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