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Von der Verwandl. des Ackerl. in immerw. Weide od. Grasland. 639
n— fua2 Heller warmer Sonnenſchein kann in manchen Lagen und zur d Linit paſſenden Zeit beide vermehren, unter andern Umſtaͤnden ſie ver⸗
6 unftt mindern; daſſelbe gilt von feuchtem und naſſem Wetter.
„wen ſe ſe Die ausdauernden Graͤſer und Futterkraͤuter, die man auf ſchen unedi natuͤrlichen Weiden findet, belaufen ſich wol auf mehr als hundert Peäofte verſchiedene Arten, und jeder Boden hat von der guͤtigen Hand taälätrini der Natur diejenigen erhalten, die ihm am angemeſſenſten ſind und Enig miln auf ihm am laͤngſten dauern. Wenn jedoch bei dem Anblick des 2nur niet Raſens auch mehre von ihnen ſich aͤhnlich ſehen, ſo ſtimmen doch her beſtza kaum zwei davon hinſichtlich der Zeit, wo ſie ihre groͤßte Voll⸗ omnins d kommenheit erlangen, oder hinſichtlich ihres Futterwerthes und an— urch de bann derer Eigenſchaften mit einander uͤberein. Einige eignen ſich vor⸗ lang dägeſſ nehmlich fuͤr Schafe, andere auf Mittelboden fuͤr Milchkuͤhe, und ſein gui die auf reichem Marſchlande zum Maͤſten. Ihre Reifezeit iſt nal in aäti ebenfalls verſchieden und einige koͤnnen mehr Trockenheit, andere e Beſer i mehr Naͤſſe vertragen. Diejenigen von ihnen, aus welchen die leich dey Vaht reichſten natuͤrlichen Weiden und Wieſen vorzugsweiſe beſtehen,
machen jedoch kaum zwanzig bis dreißig verſchiedene Arten aus;
tauglihe Bir finden ſich auch mehre, ſo ſind ſolche doch von geringem Werthe. diſſ lit a. Von jenen bringt jeder Monat, vom zeitigſten Fruͤhjahr bis zum ſigkeit anl,u Schluß des Herbſtes, andere zur groͤßten Vollkommenheit oder zur und ſiewmw Reife. Wenn man nun bei der Anſaat mehre ſo verſchieden⸗ en; doh drf geartete auswaͤhlt, erhaͤlt man den Vortheil, den ganzen Sommer t das bus i hindurch immer eine friſche dichte Weide zu haben, eher, als wenn nen effena man nur zwei bis drei nimmt. Im Verhaͤltniß zu den verſchie— Acelud inn. denen Bodenarten findet man ſie meiſtens auf folgende Weiſe von m Graalan der Natur mit einander gepaart: Thonboden Auf ſandigem Boden mehr Schwingelarten, beſonders Festuca nit dem Pfe duriuscula, F. glabra und F. ovina, Kammgras, Cynosurus eristatus, ander At Honiggras, Holeus lanatus und H. mollis, und einige kriechende umt zu wanh Pflanzen von geringem Werth. ſind. Eod Auf kalkigem Boden weißen Klee, Knaulgras, Dactylis glo- ſ bii d bir merata; außer oben ſchon genannten Schwingelarten ꝛc. noch den ſr ülir Wieſenſchwingel, F. pratensis; Raigras, Lolium perenne; weiche dr bgt Trespe, Bromus mollis; Wegerich, Plantago lanceolata; Schaf⸗ au i 1 garbe, Achillea millefolium; gelbes Hafergras, Avena flavescens; in ſi Ruchgras, Anthoxantum odoratum; und Bibernelle oder Pimpi⸗ zin. 3 nelle, Poterium sanguisorba. ſähdn ict Auf Thonboden Wieſenfuchsſchwanz, Alopecurus pratensis; ung in hew Timotheus⸗ oder Wieſenlieſchgras, Phleum pratense; Knaulgras;
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