Teil eines Werkes 
1 (1839) Darstellung der Landwirthschaft Grossbritanniens in ihrem gegenwaertigen Zustande. 1
Entstehung
Einzelbild herunterladen

638 Drei und dreißigſtes Kapitel. Vnnde ſchuͤtzt. Man hat auch Nuͤbſen und Wicken zur Anſaat als Schutz⸗ Helen we

gewaͤchs empfohlen, und wenn ſie vor ihrer Reife zu Gruͤnfutter raſerdm

abgemaͤhet werden, moͤgen ſie auch als ſolches den Halmfruͤchten nindem;

vorzuziehen ſein, zumal erſterer, indem letztere, wenn ſie dichtde und uͤppig ſtehen, leicht die jungen Graspflaͤnzchen unterdruͤcken mntürich duͤrften. 4 veſchide über die beſte Behandlung neu angelegter Graslaͤndereien im der Nau

erſten Jahre herrſchen verſchiedene Meinungen; Einige empfehlen, ruf ihm ſie in demſelben blos zu maͤhen; die Meiſten, ſie nur mit Schafen Raſens, zu behuͤten. Jene ſagen, das Maͤhen koͤnne fruͤher geſchehen und kaum z dadurch ſowohl, wie durch ein darauf vorgenommenes Walzen kommen bildeten die Graͤſer eher eine dichte Narbe; durch das Behuͤten derr Ci

mit Schafen wuͤrde dagegen manche junge Pflanze ausgeriſſen. nehuiij Auf leichtem Boden mag dies auch bisweilen ſeine Richtigkeit die auf

haben, aber auf einem gebundenen, wenn er zumal im Spaͤtſom⸗ bhafäls mer oder Fruͤhherbſt beſaͤet wurde, findet dieſe Beſorgniß nicht meht Na

ſtatt, und durch das Beweiden genießt er zugleich den Vortheil rächſte

einer Duͤngung. machen In Bezug auf die zu dauerndem Grasland tauglichen Boden⸗ finden arten iſt noch zu bemerken, daß keine eine gute Wieſe liefert, wenn Von jer

ſie nicht bis zu einem gewiſſen Grade die Feuchtigkeit anhaͤlt, um Schluß

dem Beduͤrfniß der Pflanzen daran zu genuͤgen und ſie vor dem Reife Verdorren bei trocknem, heißem Wetter zu ſchuͤtzen; doch darf die geartete Feuchtigkeit nicht zur Naͤſſe uͤbergehen, weil ſonſt das Gras hart hindurch wird, auch Unkraͤuter und ſchlechte Waſſerpflanzen aufkommen. mnan nu Lehm eignet ſich am beſten dazu; er hat aber als Ackerland einen denen ſo hohen Werth, daß er nur ſelten zu dauerndem Grasland ge der Mt nommen wird; am haͤufigſten beſtimmt man dazu Thonboden, der A D ſo feucht und ſchwer iſt, daß er ſich nicht wohl mit dem Pfluge ſariuseu behandeln laͤßt, und Grundſtuͤcke mit Boden jeder andern Art, ſo⸗ brrigg bald ſie der Gefahr, von Zeit zu Zeit uͤberſchwemmt zu werden, Dflanzer ausgeſetzt oder der kuͤnſtlichen Bewaͤſſerung faͤhig ſind. Es darf a jedoch dabei nicht unberuͤckſichtigt bleiben, daß ſelbſt bei der beſten nerala; Vorbereitung zum Empfange der Anſaat und bei der ſorgfaͤltigſten Piſſenſ Behandlung ſpaͤterhin eine Menge Zufaͤlligkeiten auf das Wachs⸗ Nhespe, thum der Pflanzen Einfluß haben. So vermag ein halber Zoll garbe, mehr oder weniger Regen im Laufe eines Jahres unter uͤbrigens Ruchgee ganz gleichen Verhaͤltniſſen, nur bei geringer Verſchiedenheit des nelle, P. Bodens und oͤrtlichen Klimas, eine große Abaͤnderung im Gewicht Au

I und in der Nahrhaftigkeit der Futterkraͤuter hervorzubringen Amathe