636 Drei und dreißigſtes Kapitel.
Unkraͤutern ausfuͤllen. Es liegt in der natuͤrlichen Hkonomie der dauernden Raſen bildenden Graͤſer und anderen Pflanzen, dicht und nicht fuͤr ſich allein, ſondern in Geſellſchaft aufzuwachſen; man findet ſtets auf den reichſten natuͤrlichen Weiden eine ſolche Menge verſchiedener Arten neben einander, daß man davon uͤber zwanzig mit mehr als tauſend erkennbaren Wurzeln auf einem Quadratfuß Land gefunden hat. Es iſt demnach bei der Anlage von Grasland nicht nur unumgaͤnglich nothwendig, daß die dazu gewaͤhlten Saamen aͤcht, rein, vollkommen und friſch ſeien, ſondern auch von mehren verſchiedenen Arten genommen, und wo moͤglich ſo innig gemengt werden, daß die Pflanzen einer Art nicht un⸗ mittelbar neben einander zu ſtehen kommen.
Wie ſchon geſagt, das zu Grasland beſtimmte Grundſtuͤck muß in den Zuſtand moͤglichſter Lockerung, Reinheit und Kraft verſetzt werden. Alle nur irgend dazu dienliche Mittel ſind anzu⸗ wenden, Pfluͤgen, Duͤngung mit Miſt, Kalk, Kreide, Mergel, Aſche, Thon oder Sand, vollſtaͤndige Trockenlegung, Raſenbrennen ec., je nachdem die Umſtaͤnde dieſes oder jenes fordern; beſonders iſt auf gaͤnzliche Ausrottung des Wurzelunkrautes zu ſehen. Auch ſollte das Land ſtets vollkommen eben ſein, und deshalb jede Beet⸗ furche ausgeglichen werden, um eine moͤglichſt gleiche Oberflaͤche herzuſtellen. Die Ausſaat geſchieht auf eine friſche, zuvor klar⸗ geegte Furche und muß ooͤlli gleichmaͤßig uͤber die ganze Flaͤche vertheilt werden; daher beſorgt ſelbige ein geſchickter Saͤemann breitwuͤrfig beſſer, als eine Saͤemaſchine. Dabei ſind jedoch die leichteren Saamen von den ſchwereren zu trennen und fuͤr ſich zu ſaͤen. Dadurch werden zwar mehre Gaͤnge verurſacht; der daraus etwa entſtehende Nachtheil kommt jedoch nicht in Betracht gegen den Vortheil einer gleichmaͤßigen Vertheilung des Saamens, die nur durch eine Trennung moͤglich wird, da das Gewicht der ver⸗ ſchiedenen Saamenarten gar zu ſehr von einander abweicht. So wiegt z. B. der Buſhel von dem Saamen der meiſten Kleearten uͤber 60 Pfnnd, von dem des Wegerichs 50 Pfund, von dem des Timotheusgraſes 40 Pfund, von dem des Raigraſes 18—30 Pfd., von dem der Poa⸗ und Feſtucaarten 15 Pfd. und von dem man⸗ cher anderer Graͤſer nicht 10 Pfund. Die Saat wird dann ver⸗ mittelſt leichter Eggen mit feinen, kurzen, dichtgeſetzten Zinken, oder noch beſſer, mit Handrechen untergebracht, da es raͤthlich iſt, das Betreten des Landes, zumal das ſchwerere mit Pferden, nach⸗ dem jene geſchehen iſt, zu vermeiden. Iſt der Boden ſchwammig
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