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6„ Einleitung.
nik und der Bemuͤhungen um die Verbeſſerung der Gartenkunſt, mehre Gewaͤchſe des Suͤdens bei uns naturaliſirt worden, und die Errichtung von warmen Haͤuſern hat uns mit den ſeltenſten exo⸗ tiſchen Pflanzen bekannt gemacht. Doch bleiben noch immer ver⸗ ſchiedene fremde Gewaͤchſe unſrer Kultur fremd, wenn ſie gleich fuͤr unſer Klima ſich eignen, und ebenſo gibt es einige, die auf unſerm Boden einheimiſch ſind, und dennoch nicht angebaut oder doch nur einer ſehr geringen Aufmerkſamkeit theilhaft werden. Es iſt in der That nicht noͤthig, daß wir uns nur bei fremden Na⸗ tionen nach neuen Pflanzenarten umſehen. Die, welche wir ſchon wirklich beſitzen, werden durch die Kultur ſo verbeſſert, daß neue Varietaͤten von derſelben Art fortwaͤhrend zum Vorſchein kommen, ſo daß endlich durch fortgeſetzte Verbeſſerungen die Urpflanze ent⸗ weder ganz verloren geht, oder doch vernachlaͤſſigt wird, und ſo eine voͤllig neue Schoͤpfung entſteht. Es laͤßt ſich daher wohl annehmen, daß nicht eine von den zahlreichen Arten und Abaxten von Fruͤchten, die wir gegenwaͤrtig in unſern Kuͤchen- und Baum⸗ gaͤrten finden, das noch ſei, was ſie in ihrem urſpruͤnglichen Zu⸗ ſtande war, und mehre ſcheinen voͤllig neue Schoͤpfungen, mehr das Erzeugniß des Zufalls oder der Geſchicklichkeit, als eine frei⸗ willige Spende der Natur zu ſein. Wir kennen ſogar von vielen unſrer wichtigſten Kulturpflanzen weder das Vaterland, noch ihren erſten wilden Zuſtand; aber wir wiſſen, daß vervollkommnete Blumen und Fruͤchte das nothwendige Erzeugniß einer verbeſſer⸗ ten Kultur ſind, und daß die Nachkommen bald in groͤßerem, bald in geringerem Grade etwas von den Eigenſchaften ihrer Stammaͤltern an ſich tragen. Der wilde Holzapfel hat ſich in den wuͤrzhaften Goldpippin verwandelt und die zahlreichen Pflau⸗ menſorten koͤnnen ſich keines andern Stammvaters ruͤhmen, als des Schlehdorns. Daher kommt es, daß, ungeachtet der Auf⸗ merkſamkeit, welche die alten Voͤlker ihren Gartenprodukten ſchenk⸗ ten, und der Wahrſcheinlichkeit, daß ſelbige mit vielen noch jetzt angebauten Gewaͤchſen bekannt waren, es unſern Botanikern ſchwer faͤllt, eine übereinſtimmung zwiſchen den Kennzeichen man— cher von den Griechen und Roͤmern beſchriebenen Pflanzen und den Eigenſchaften der von uns gekannten derſelben Art auf⸗ zufinden. Wir koͤnnen daraus mit Zuverſicht folgern, daß noch ein weites und unerforſchtes Feld fuͤr zukuͤnftige Entdeckungen vor uns liege, auf dem die Natur dem Erfolg unſerer Bemuͤhungen,
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