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Einleitung. 7
ſobald dieſe nur mit Einſicht angewendet werden, keine feſte Grenze geſteckt zu haben ſcheint.
Wenn die Faͤhigkeit, die Schaͤtze, welche die Natur ihm be— reits zu ſeiner Erhaltung verliehen hat, vermehren zu koͤnnen, den Menſchen uͤber das Thier erhebt, ſo erhebt ihn die, neue Erzeugniſſe zu den ſchon vorhandenen hinzuzufuͤgen, uͤber ſeines Gleichen, und es kann fuͤr ein ſinniges Gemuͤth wenig dankbarere und erhebendere Gegenſtaͤnde zur Betrachtung geben, als dieſe Macht, die ſeiner Einſicht und ſeiner Geſchicklichkeit gleichſam uͤber die Schoͤpfung ſelbſt verliehen worden iſt. Um uns jedoch dieſer Macht recht vollkommen zu erfreuen, iſt es nothwendig, daß wir entweder Botaniker und Naturkundige uͤberhaupt ſind, oder daß wir ihrer Ausuͤbung mehr, als die gewoͤhnliche Muße widmen. So grenzenlos iſt in der That der Spielraum, welchen dieſelbe fuͤr Verſuche darbietet, daß es in den Kraͤften eines Jeden, der auch nur den kleinſten Garten und die geringſte Kenntniß von der Gaͤrtnerei beſitzt, liegt, ſowohl die Eigenſchaften ſeiner Pro⸗ dukte zu verbeſſern, als auch etwas zu der Vermehrung der ſchon vorhandenen botaniſchen Schaͤtze beizutragen, und ſich dadurch einen wirklich erhabenen Genuß zu bereiten. Der Landwirth, der ſich die Muͤhe gibt, auf den Wuchs ſeiner Fruͤchte zu achten und von ihnen die koͤrnerreichſten Ähren, die ausgezeichnetſten Ruͤben und ſtaͤrkſten Futterpflanzen ausſucht, um Saamen davon zu neh⸗ men, der ferner mit Ausdauer dieſen Zweck verfolgt, kann auf dieſe Weiſe nicht nur ſich ſelbſt Vortheil verſchaffen, ſondern ſei⸗ ner ganzen Gegend eine große Wohlthat erzeigen.
Doch wir berufen uns deshalb nicht auf den Patriotismus der Landwirthe. Das iſt ein Beweggrund, der nur bei außer⸗ ordentlichen Angelegenheiten zum Beiſtand aufgefordert werden darf; er gebietet nicht uͤber die Handlungen des gemeinen Lebens und hat keinen Einfluß auf gewoͤhnliche Gemuͤther; auch iſt er nicht noͤthig zu unſerm Vorhaben. Schon der bloße Vortheil iſt fuͤr die meiſten Menſchen hinreichende Veranlaſſung, ſie bei ihren Unternehmungen zu leiten, und wenn ſie ihn nur wohl verſtehen, tragen ſie zur Erfuͤllung des Zwecks der menſchlichen Geſellſchaft eben ſo viel bei, als wenn ſie bei ihrem Handeln durch hoͤhere Grundſaͤtze geleitet wuͤrden. Wir hegen daher auch nur die Ab⸗ ſicht, die Aufmerkſamkeit auf die Thatſache hinzulenken, daß die
Landwirthſchaft, mit Einſicht und Ausdauer betrieben, eine der ſicherſten Quellen nicht nur der Unabhaͤngigkeit, ſondern auch des


