Teil eines Werkes 
1 (1839) Darstellung der Landwirthschaft Grossbritanniens in ihrem gegenwaertigen Zustande. 1
Entstehung
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Eimleliturng. 5 wird, und nur auf die Pflanzen beſchraͤnkt iſt, die in der freien Luft gedeihen.

Durch dieſe Kuͤnſte werden gegenwaͤrtig manche Pflanzen, die ſonſt als Unkraͤuter angeſehen wurden und manches exotiſche Gewaͤchs unter den geachtetſten unſerer eßbaren Vegetabilien eben ſo wie die allergemeinſten mit angebaut, weil mehre auslaͤndiſche Pflanzen, die jetzt auf freiem Felde wachſen, vor noch nicht lan⸗ ger Zeit entweder nur wenig bekannt waren, oder als Gartende⸗ licateſſen und nur fuͤr die Tafeln der Reichen gehoͤrig betrachtet wurden. Es giebt noch ein altes Kochbuch, das den Titel fuͤhrt: The Forme of Cury von dem man glaubt, es ſei ums Jahr 1390 von dem Kuͤchenmeiſter des Koͤnigs Richard II. verfaßt worden. Obgleich in demſelben ausfuͤhrliche Vorſchriften fuͤr die Bereitung des Kohls gegeben werden, ſo iſt doch keines anderen Gemuͤſes weiter darin gedacht, als der Erbſen, Bohnen, Zwiebeln, des Knoblauchs und der Ruͤben. Letztere waren wahrſcheinlich eine Art Turnips. Hume erzaͤhlt uns ſogar, daß erſt gegen das Ende der Regierung Heinrichs VIII. etwas Salat, Turnips oder an⸗ dere eßbare Wurzeln in England erbaut worden waͤren; daß das Wenige, was man von dieſen Gewaͤchſen gebrauchte, aus Holland und Flandern eingefuͤhrt worden ſei, ſo daß die Koͤ⸗ nigin Katharine, wenn ſie Verlangen nach Salat trug, einen Boten darnach dorthin ſenden mußte. Etwas ſpaͤter erfahren wir aus einem Rechnungspoſten vom J. 1595 in dem Haushaltbuche der Cliffords, welches zu Skipton Caſtle in Yorkſhire gefuͤhrt worden, daß eilf Schillinge, damals eine große Summe, fuͤr Gemuͤſe und Wurzelwerk zu Hull, einem achtzig Meilen entfern⸗ ten Seehafen, gezahlt wurden; daraus laͤßt ſich ſchließen, daß ſie daſelbſt eingefuͤhrt und wegen einer außerordentlichen Angelegen⸗ heit gekauft wurden. Zu Anfang des ſiebzehnten Jahrhunderts wurde eines der jetzt am haͤufigſten genoſſenen Gemuͤſe, die Kar⸗ toffeln, als eine ſo große Seltenheit betrachtet, daß ſie nur in ſehr kleiner Menge und zu dem Preiſe von zwei Schillingen das Pfund auf der Tafel der Koͤnigin aufgetragen wurden. Sie wur⸗ den eine lange Zeit hindurch als eine Frucht behandelt, aus der mit Gewuͤrz und Wein Paſteten gebacken werden muͤßten, oder die nur mit Zucker zu eſſen ſei; und faſt zweihundert Jahre ſind ſeit ihrer erſten Einfuͤhrung in dieſem Lande verfloſſen, ehe man ſie auf dem Felde anbaute.

Seit jener Zeit ſind, in Folge der Fortſchritte in der Bota⸗