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Einleitung. 3
fluſſe, ihre Geſundheit nicht der erhitzten Atmoſphaͤre einer Manu⸗ faktur ausgeſetzt; und wenn er auch ſchwerer arbeiten muß, als der Fabrikarbeiter, ſo beſitzt er doch mehr weſentliche Quellen haͤuslichen Gluͤcks. Wenig Perſonen in der That gibt es, die nicht freudig den Unterſchied anerkennten, der zwiſchen dem mehr natuͤrlichen Leben eines Landmannes, der ſeine Tage mit den der Geſundheit zutraͤglichen Feldarbeiten zubringt, und dem eines We⸗ bers oder Kraͤmers ſtatt findet, die ihr Leben am Weberſtuhle oder am Ladentiſche abnutzen; aber der Vorzug beſteht nicht darin allein.
Von allen Gefuͤhlen, die wir lieb haben, iſt uns keines theu⸗ rer, als das Bewußtſein der Unabhaͤngigkeit; und dieſe genießt unter allen Denen, die ihr Brot durch die Gunſt des Publikums verdienen, keiner in einem hoͤheren Grade, als der Landmann. Haͤndler ſowohl, wie die ſogenannten Profeſſioniſten ſind neidiſch auf einander, goͤnnen ſich den gegenſeitigen Verdienſt nicht, und muͤſſen, es mag gehen, wie es willl, ſogar noch ſich gegen das Publikum, von dem ſie oft geaͤrgert werden, ehrerbietig zeigen. Der Landmann aber ſcheut keinen Mitbewerb. Er fuͤrchtet zwar bei uns in England die Einfuhr des fremden Getreides, iſt auch wohl neidiſch auf die Verguͤnſtigungen, die dem irlaͤndiſchen Vieh zu Theil geworden; aber dieſe Gefuͤhle theilt er mit allen ſeinen Gewerbsgenoſſen; fuͤr ſeine Perſon hat er nichts zu beſor⸗ gen von dem Erfolg ſeines Nachbars; er verlangt keinen Vorzug vor ihm, und braucht Niemand dafuͤr zu danken, daß man ihm ſeine Waare abnimmt. Sein Gewerbe iſt zwar faſt mehr Zufaͤl⸗ len, als jedes andre unterworfen, die Gefahr vertheilt ſich indeſ⸗ ſen bei denſelben ſo, daß er ſelten einem totalen Verluſt ausge⸗ ſetzt iſt. Die Witterung, welche der einen Frucht nachtheilig iſt, beguͤnſtigt nicht ſelten eine andre deſto mehr, und ein voͤllig miß⸗ licher Jahrgang eroͤffnet der Spekuͤlation ein Feld, auf dem er oftmals Gewinner iſt.*) Da ihm ſein Boden die erforderlichen Lebensmittel liefert, iſt er keiner quaͤlenden Angſt unterworfen, wenn er an ſeinen taͤglichen Unterhalt denkt; er iſt ferner entfernt von den Qualen der Gewinnluſt und dem Streben nach Anſehen,
*) Nach meiner vierundzwanzigjaͤhrigen in einem großen Maaßſtabe gemachten Erfahrung verdiente ich immer am meiſten in unguͤnſtigen Jahr⸗ gaͤngen, ſagt Pitt in ſeiner überſicht der landwirthſchaftlichen Verhaͤlt⸗ niſſe in Leiceſterſhire. S. 53 des engliſchen Originals. Anm. d. Vf.
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