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fein als möglich gemahlene Kreide, die nach und nach in die Flüssigkeit getragen werden muß; während dieser Zeit rührt man so lange in derselben herum, bis kein Schaum mehr entsteht, welches als Beweis dient, daß sich keine Schwefelsäure mehr in dem Sirop be⸗ findet. In diesem Zustande läßt man alles 8 bis 12 Stunden unberührt stehen, zieht die über dem, durch die Kreide entstandenen, er— digen Satze befindliche ganz weinhelle süße Flüssigkeit vermittelst der zu diesem Zwecke an dem Fasse angebrachten Hähne ab, und wäscht den Satz noch einige Mal mit reinem Wasser aus, bis man keine Süßigkeit mehr
schmeckt. Das letzte Abspülewasser, welches
in der Regel nur noch sehr wenig Süßigkeit enthält, kann mit Vortheil stets wieder bei dem nächsten Kochen statt des gewöhnlichen Flußwassers angewandt werden; außerdem aber liefert es, mit dem 10. Theile seines Quantums hinzu gegossenem Brandweine der Gährung unterworfen, einen ganz vorzüglich scharfen und sehr wohlschmeckenden Essig, der jedem guten Weinessige füglich an die Seite gesetzt werden kann, und sowohl in Haushal— tungen, als auch in Fabriken mit Vortheil anzuwenden ist.
Die durch die Entfernung der Schwefel— säure nun ganz süße Flüssigkeit bringt man


