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70 werden darf; indem sonst sehr leicht ein Un— glück geschehen könnte, wenn man nicht sehr vorsichtig und in ziemlicher Entfernung durch irgend eine Vorrichtung den von der zum Einfüllen bestimmten Oeffnung befindlichen Stopfen hinweg schaffen könnte; aus welcher, wenn sich auf dem Rohre keine von außen zuzumachende Oeffnung befindet, das kochende Wasser wie eine Fontaine 6, 8 und oftmals mehrere Fuß hoch hervor springt, und bei nicht angewandter Vorsicht viel Unheil stiften kann. Die Zeit, welche während einer solchen Unterbrechung hingeht, muß stets wieder er— setzt werden; es darf daher nichts an der zum Kochen bestimmten Zeit abgehen.
Hat nun die Stärke sich vollkommen zer⸗ setzt, und in eine füßlich-sauer schmeckende, fast ganz wasserhelle Flüssigkeit umgeändert, so wird sie durch den am Kochfasse zunächst dem Boden angebrachten Hahn in ein anderes dem
Kochfasse ähnliches Gefäß gelassen; welches
indessen wenigstens 3 größer seyn muß, als dieses, um die noch mit dem jetzt gebildeten Stärkezucker-Sirop vermischte Schwefelsäure durch Kreide, Marmor, Kalkstein, oder sonst einer kalkartigen Erde abstumpfen zu können. Um dieses zu veranstalten, rechnet man auf 150 Loth Schwefelsäure 7 bis 8 Pfund so
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