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5 Dampfe
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tungsrohr geht, muß stets nach Verhältniß zu der zu verarbeitenden Masse Stärke groß und oben weiter, als am Boden seyn; auch wo möglich mit eisernen Reifen gebunden werden, und nicht allzu dicht neben dem Feuerherde des Dampfkessels stehen. Eine Entfernung von 6 bis 8 Zoll ist jedoch schon hinreichend, wenn anders zum Setzen des Kessels nicht sehr harte Steine, welche be⸗ kanntlich die Wärme schnell leiten, genommen worden sind. Ein zu nahes Anstehen bringt den Nachtheil, daß wenn man nach geschehener Arbeit das Kochfaß ausleert und nicht schnell wieder mit Wasser füllt, dieses sehr leicht leck wird, und dann bei der nächsten Arbeit erst
Zeit erforderlich ist, bis es wieder quillt. Dicht
am Boden des Kochfasses befindet sich ein Hahn, durch welchen man die Flüssigkeit ab⸗ zapfen kann.
Will man nun vermittelst dieser Geräthe Stärkezucker machen, so füllt man den Dampf⸗ kessel, oder an dessen Statt die dazu einge⸗ richtete Brennblase, bis an ihren Hals voll Wasser, befestigt das Rohr, wie es vorgeschrie— ben wurde, und läßt Feuer unter den Kessel machen. Während dieser Zeit gießt man so viel Wasser in das Kochfaß, daß dieses gerade doppelt so viel wiegt, als man Stärke auf Zucker zu verarbeiten denkt; bringt in dieses
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