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Deutscher Kaffee und Zucker : oder die Cultur des Astragalus baeticus (der sogenannten schwedischen Kaffee-Wicke) und wie diese mit Vortheil als Kaffee-Surrogat angewendet werden muß ; nebst einer Anweisung wie man auf eine höchst einfache und sehr wenig kostende Weise Zucker aus Kartoffeln mit vielem Nutzen ziehen kann ; als Erwerbsquelle für Gutsbesitzer, Kaufleute, Oekonomen, und bürgerliche Haushaltungen überhaupt / von B. Rolow
Entstehung
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Es verdient indessen berücksichtigt zu wer— den, daß wenn man sich wegen Mangel an Gelegenheit keiner Trockenanstalt bedienen kann, stets darauf gesehen werden muß, daß das Trocknen so schnell, als es möglich ist, ver— anstaltet wird. Einmal fällt der Schmuz leicht auf die Stärke, und kann dann nur durch abermaliges Waschen hinweg geschafft werden; und zweitens wird die zu lange naß bleibende Stärke sehr leicht auf der Oberfläche braun— roth, was dem Zucker ebenfalls nachtheilig ist.

Könnte man gleich, nachdem die Stärke fabrizirt ist, diese auf Zucker anwenden: so wäre das Trocknen ganz überflüssig; allein dieses geht nicht wohl an; denn wenn auch nur wenig Zucker bereitet werden soll, wird

doch nie so viel Stärke in einem oder zwei

Tagen verfertigt, daß es sich der Mühe lohnte, Zucker daraus zu bereiten. Wenn es indessen Jemand durch eine schickliche Gelegenheit dahin bringen kann, so muß stets das in der noch nassen Stärke befindliche Wasser ausgemittelt und bei der Anwendung auf Zucker von dem Gewichte der Stärke abgezogen werden.

Um dieses zu erfahren, hat man nur nö— thig, eine kleine Partie vor und nach dem Trocknen zu wiegen: so wird man leicht fin— den, wie viel Wasser sich in der Stärke be— fand. Trocknet man die Stärke, wie ich es