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Deutscher Kaffee und Zucker : oder die Cultur des Astragalus baeticus (der sogenannten schwedischen Kaffee-Wicke) und wie diese mit Vortheil als Kaffee-Surrogat angewendet werden muß ; nebst einer Anweisung wie man auf eine höchst einfache und sehr wenig kostende Weise Zucker aus Kartoffeln mit vielem Nutzen ziehen kann ; als Erwerbsquelle für Gutsbesitzer, Kaufleute, Oekonomen, und bürgerliche Haushaltungen überhaupt / von B. Rolow
Entstehung
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bereiten beabsichtigt, in einem richtigen Ver— hältnisse stehen; und wenn sie fabrikmäßig bereitet werden soll, stets so viel Menschen angestellt werden müssen, daß weder die Menge derselben bei der Arbeit hindert, noch Mangel an Arbeiter das Geschäft aufhält. Beides ist nachtheilig, zumal da bei der Kartoffelstärke⸗

Fabrikation jede verlorene Stunde ein uner⸗

setzlicher Zeitverlust ist. Man wird daher stets sehr wohl thun, seine Fabrik auf 3 Leute ein⸗ zurichten, mit denen man, auch bei dem ein— fachsten Reibaparate, dennoch täglich 550 Pfund Kartoffeln auf Stärke verarbeiten lassen kann, wenn anders die Arbeit zweckmäßig eingetheilt wird. 5 5

um dieses zu bezwecken, stellt man zwei Mann zum Reiben der Kartoffeln an, die hinlänglich so viel liefern, daß ein dritter, welcher die geriebenen Massen auswäscht, im— mer in den Zwischenräumen, wo sich die Stärke setzt, noch so viel Zeit übrig behält, daß er

die auf den andern Tag zum Reiben nöthigen

Kartoffeln waschen und dabei auch das Trock⸗ nen der ausgewaschenen Stärke und sonstige Arbeiten, als Holzspalten ꝛc., versehen kann. Lieferten diese Arbeiter aber nicht hinlänglich genug Stärke, so muß man stets in dem eben angeführten Verhältnisse mehr anstellen, damit nicht mit einer Arbeit auf die andere gewartet